Liebe Bürgerinnen und Bürger,
in der Ratssitzung am 19.10.2017 fiel uns eine Entscheidung besonders leicht, denn gerne haben wir der "Fortsetzung der Förderung für die Anmietung der Geschichtswerkstatt der Landesburg" zugestimmt.

Seit 1. März 2009 betreibt dort der Zülpicher Geschichtsverein (ZGV) für die Stadt Zülpich eine Geschichtswerkstatt; gefördert wird nicht der ZGV, sondern eine gemietete Fläche bis zu 20.000 €. Sponsoren könnten den Betrag senken!
Hintergrund der Einrichtung dieser Geschichtswerkstatt ist die Tatsache, dass seit dem Bau des Museums der Badekultur und der Inanspruchnahme der Propstei für das früher dort eingerichtete Heimatmuseum kein Platz mehr war.

Die angemieteten Räumlichkeiten in der Landesburg werden wie folgt genutzt:
I-Punkt,
• Betreuung des Nordturms,
• Verkauf der LAGA GmbH-Karten
• Betreuung der Salentin-Ausstellung
• Präsentation der Stadtgeschichte,
• Ausstellungsfläche für die Präsentation von Themen der Ortschaften,
• Verwaltung einer umfangreichen Bibliothek zur Historie der Stadt Zülpich,
• außerschulischer Lernort, für Haupt-, Realschule und Gymnasium,
• Schulung der Arbeitsgruppen durch ehrenamtliche Mitarbeiter.

Aus unserer Sicht kann die Stadt Zülpich es sich nicht leisten, ihre geschichtsträchtige Vergangenheit mit ihren Denkmälern (u.a. Landesburg, Museum der Badekultur) nicht zu präsentieren. Die Stadt ist nicht in der Lage, eine solche Bandbreite an Zülpicher Geschichte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Es ist daher gut angelegtes Geld, zumal im Zeitraum von 2004 bis 2017 rund 1 Million EURO Fördergelder der Stadt Zülpich ausschließlich nur über den Geschichtsverein Zülpich - als Antragsteller - zugute kommen konnten.

Bekanntermaßen konnten diese öffentlichen Fördergelder (siehe auch Auszüge aus dem Schreiben des ZGV vom 24. August 2017) nur einem Verein gewährt werden, in unserem Fall dem ZGV.

Es würde daher an Weitsicht fehlen, die Anmietung der Räume auf einen kürzeren Zeitraum zu begrenzen, denn sowohl Vermieter wie auch indirekter Nutzer benötigen Planungssicherheit und Verlässlichkeit.

Parallel dazu wäre es ebenso unredlich, den städtischen Beitrag für die Nordeifel Touristik GmbH in Höhe von 25.000 € nicht zu leisten.

Auch diese Institution unterstützt uns bei der überregionalen Verbreitung der Stadtgeschichte und der Vermarktung der Zülpicher Sehenswürdigkeiten einschließlich des Seeparks und der städtischen touristischen Ziele.

Mit freundlichen Grüßen
CDU-Fraktion Zülpich

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