Liebe Bürgerinnen und Bürger,
der Seepark und der Park am Wallgraben zählen zu den weichen Standortfaktoren, die die Stadt Zülpich attraktiv für Neubaugebiete und Gewerbeansiedlungen macht und somit zu höheren Steuereinnahmen beiträgt. Zudem stärken die Parks Zülpich für den Städte- und Erholungstourismus.
Die Landesgartenschau Zülpich 2014 konnte mit einem hohen finanziellen Überschuss abschließen. Dieser Überschuss dient in den nächsten Jahren noch zur Kompensation des Finanzierungsdefizits und um die Parks noch attraktiver zu machen.

Die Seepark gGmbH ist für den Betrieb des Seeparks, des Park am Wallgrabens und des Burgturms zuständig.

Im Sinne der Nachhaltigkeit und der städtischen Daseinsvorsorge stellt die Stadt Zülpich und die Seepark gGmbH den Bürgerinnen und Bürgern einen attraktiven Familienpark mit einem interessanten Veranstaltungsprogramm zur Verfügung.


Für den Betrieb der beiden ca. 185.000 qm großen Parks erhält die gemeinnützige Seepark GmbH von der Stadt Zülpich einen Zuschuss in Höhe von 185.000 Euro.
Dieser Betrag reicht maximal für die reine Grünpflege durch eine Fremdfirma, d.h. für Grünflächen und Wege.

Nicht berücksichtigt sind z.B. die Pflege der vorhandenen Beet- und Gartenflächen, der Kinderspielflächen, des Sandstrandes sowie der Betrieb der Badestelle, die Unterhaltung aller Gebäude, die Ver- und Entsorgungskosten, sämtliche Personalkosten, Versicherungen, steuerliche Abschreibungen, Kosten für Sicherheitsdienste und die Durchführung aller Veranstaltungen.

Im Nachhaltigkeitskonzept wurde 2014 beschlossen, dass die Qualität der beiden Landesgartenschauparks aufrecht erhalten bleiben soll (der Seepark ist eintrittspflichtpflichtig, der Park am Wallgraben ist frei zugänglich).
Ähnlich wie bei einem Museum oder Schwimmbad sind solche Parks nicht kostendeckend zu betreiben.

Der Zuschussbedarf vergleichbarer Gartenschauparks liegt bei mindestens 600.000 Euro (Brückenkopfpark Jülich, Gartenschaupark Rietberg), zum Teil sogar deutlich höher.
In den letzten beiden Jahren ist die Besucherzahl weiter gestiegen; 2017 auf 110.000.
Um den Zuschussbedarf weiter zu verringern, müssen die beiden Parks noch bekannter und attraktiver gemacht werden.
Gelingt dies nicht, wird eine Entscheidung getroffen, in welcher Wertigkeit die beiden Gartenschauparks weitergeführt werden sollen.

Ihre CDU-Fraktion im Rat der Stadt Zülpich

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