Liebe Leser,

RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten haben im Mai in den Fachausschüssen das Projekt "Schulcampus Zülpich" vorgestellt.
Für die Zülpicher Politik ist dieses Landschaftsarchitekturbüro kein Unbekannter, denn bei der Landesgartenschau 2014 " wurde das Büro für das Konzept "Park am Wallgraben und Kirchplatz" Preissieger.

Auf deren Internetseite liest man:
"Als Planer arbeiten mein Team und ich mit den Sehnsüchten der Menschen nach Natur, Ruhe und Stabilität – modifizierten Bildern der „Wiederkehr des Gartens“. Das besonders auf vielfältige Art in der Stadt, denn der urbane öffentliche Freiraum bestimmt maßgeblich unseren Alltag. Die Zukunft verlangt „Nachhaltige Stadtlandschaften“.

Dies war erneut ausschlaggebend, dieses Landschaftsarchitekturbüro als Planer für das Projekt "Schulcampus Zülpich" auszuwählen. Dieser Schulcampus soll ein moderner und zukunftsorientierter Schulkomplex werden. Es handelt sich nicht ausschließlich um einen Schulcampus, sondern um eine öffentliche, allgemein zugängliche Fläche.
Damit schaffen wir den Kindern und Jugendlichen die bestmöglichen Voraussetzungen für einen zeitgemäßen Unterricht und ein vielgestaltiges Schulleben.
Die Präsentation zeigte einen Campuskomplex mit landschaftlicher Gestaltungsvielfalt.

Für unsere Schüler wird hier ein attraktiver Lern- und Lebensraum geschaffen, in dem sie sich zu verantwortungsbewussten und starken Persönlichkeiten entwickeln können.

Die drei weiterführenden Schulen haben bei der Entwurf-Planung ihre Ideen mit einfließen lassen.


Ziel soll es sein, die Schüler mit einem Angebot an Spiel- und Sportgeräten u. a. zu mehr Bewegung anzuregen. Ferner dient der Campus-Bereich der Verbesserung des Austauschs und der Kommunikation untereinander.

Hierzu gehören die übergeordnete Kategorien mit Sport, Spiel, Kommunikation mit Schulgarten, das Grüne Klassenzimmer, die Einfassung der Aktionsfelder, die moderne Beleuchtung, Fahrradbügel, Sitzgruppen mit Tischen und Bänken sowie moderner Bodenbelag, Baumscheiben, Müll-Einhausung u.v.m. .

Das Projekt soll in drei zeitlichen Abschnitten umgesetzt werden, diese wären:
1. Haupteingänge Hauptschule und Gymnasium,
2. Sportband und Umfeld Neubau Turnhalle,
3. Schulcampus Innenfläche.

Die CDU-Fraktion informiert Sie über weitere Details.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre CDU-Fraktion

 

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

derzeit sind wir im Stadtgebiet beim öffentlichen Nahverkehr ausschließlich auf wenige ÖPNV-Linien fokussiert.

Durch den täglichen Betrieb der Bördebahn ab 2020 stellen sich für die Stadt Zülpich neue innerstädtische Herausforderungen, um die fußläufigen Fahrgäste der Bördebahn zum Bahnhof Zülpich und zurück in die Stadtbereiche zu bringen.

Liebe Leser,

als Reaktion auf die Rot-Grüne Windenergiepolitik in NRW warb die neue Landesregierung CDU-FDP im Wahlkampf 2017 für mehr Akzeptanz bei den Bürgern für die Belange der Windenergienutzung.

Im Mai 2018 wurde ein neuer Windenergieerlass in Kraft gesetzt, nun folgt diesem demnächst die Änderung des Landesentwicklungsplanes (LEP). Hohe Bedeutung hat künftig der Raumordnungsgrundsatz, wonach ein Vorsorgeabstand eingehalten werden soll, der 1.500 m zu reinen und allgemeinen Wohngebieten beträgt. Dieser Abstand ist jedoch nicht verbindlich.

NRW schafft keine Rechtssicherheit

Liebe Leser, 

die Stadtverwaltung hat den Antrag auf Genehmigung der 20. Änderung des Flächennutzungsplans der Stadt Zülpich "Windkraftkonzentrationszonen" beim RP zurückgezogen, weil der Antrag im Detail Unvollkommenheiten erkennen lässt, die rechtlich anfechtbar sein könnten.

Ziel der Stadt Zülpich bleibt es, einen Wildwuchs (im Sprachgebrauch = Verspargelung der Landschaft) an Windrädern im Stadtgebiet zu verhindern!

In der Kommentierung des RP's ist z. B. von "Infraschall" keine Rede, sondern, es gilt die "Grundsätze der Raumordnung" zu beachten! Die Windkraft ist daher auf die aktuelle Rechtsprechung auszurichten! Nach wie vor schreibt die Landesregierung NRW z. B. keinen 1500 Meter Abstand vorBürgerinitiative und FDP setzen sich also nicht durch!

Die FDP-Fraktion trägt damit wie bisher mit keinem Satz zur Versachlichung des Themas "Windkraft" bei, sondern  verunsichert Bürgerinnen und Bürger mit Halbwahrheiten!

Neuerdings "outet" sich die FDP-Fraktion zudem noch als primärer Natur- und Umweltschützer!

Die CDU-Fraktion unterstützt nach wie vor die Vorgehensweise der Zülpicher Verwaltung, um rechtlich unanfechtbare Konzentrationszonen zu schaffen.

Ihre CDU-Zülpich 

 

Liebe Leser,

bei der am 8. Oktober 2018 durchgeführten Auftaktveranstaltung zum Thema "Bündnis für Wohnen" und Folgeveranstaltung am 6. Dezember 2018 wurden die besonderen Herausforderungen auf dem Wohnungsmarkt sehr deutlich herausgestellt. Erörtert wurde somit auch der öffentliche Wohnungsbau.

Beim öffentlich geförderten Wohnungsbau ist u. a. die Höhe der Miete bei Erstbezug ausschlaggebend.

Wir wissen alle, dass der öffentlich geförderte Wohnungsbau ein wichtiges Thema ist. Derzeit behindert allerdings die "NRW-Wohnraumförderung 2019" das Bemühen, im Stadtgebiet Zülpich den öffentlich geförderten Wohnungsbau voranzutreiben.

Zülpich ist - wie aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich - in der NRW-Wohnraumförderung 2019 in das Gebietsniveau Stufe M 2 eingestuft. Maßstab ist also bei der Einkommensgruppe A eine Miete von 5,35 €/ m2.

 Höhe der Miete (Bewilligungsmiete) bei Erstbezug in €/m2

 Kommune                        Gebietsniveaustufe  Einkommensgruppe A

Einkommensgruppe B

Blankenheim, Dahlem, Hellenthal

Bad Münstereifel,Kall, Mechernich

Nettersheim

Schleiden, Zülpich

Euskirchen 

Weilerswist

M 1                                

M 2

M 2

M 2

M 3

M 4

5,00                                   

5,35

5,35

5,35

5,70

6,20

5,90                                

6,25

6,25

6,25

6,40

7,00

 Quelle: Wohnraumförderungsbestimmungen 2019 NRW

Aufgrund dieser Mietpreisbindung und der stark gestiegenen Grundstücks- und Baukosten sind Mehrfamilienhäuser in Form von gefördertem Wohnungsbau nicht wirtschaftlich zu realisieren und zu betreiben.

Stellungnahme der CDU-Fraktion zur Haushaltssatzung 2019
(Sperrfrist 19.02.2019 - 18.30 Uhr - )
Es gilt das gesprochene Wort in der Ratssitzung am 19.02.2019!

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren,


zum vorliegenden Haushaltsentwurf 2019 zunächst einige grundsätzliche Anmerkungen.


1.) Einen ganz besonderen Anteil am guten gesellschaftlichen Miteinander in unserer Stadt haben unsere ehrenamtlich tätigen Mitbürger in den vielfältigen Vereinen, Verbänden und Organisationen. Ihnen gilt unser aller Dank für ihren unermüdlichen Einsatz. Ohne sie wäre vieles im Stadtgebiet nicht möglich. Wir ermutigen sie daher, ihr freiwilliges Engagement für Zülpich fortzusetzen. Auf die besondere Unterstützung durch die Politik können sie sich verlassen. Dies hat nichts mit Wahlkampfgeschenken zu tun

2.) Zur Gesamtsituation der kommunalen Familie in NRW. Bei der Entwicklung der Finanzpauschalen wird erstmals anerkannt, dass alle Kommunen in NRW – unabhängig von ihrer Finanzkraft – erhebliche Aufwands- und Unterhaltungsaufwendungen zu tragen haben. Neu ist daher eine Aufwands- und Unterhaltungspauschale in Höhe von 120 Mio. €.

3.) Die Haushaltssituation der Städte und Gemeinden in NRW zeigt eine leichte Entspannung. Wenn auch keine einzige der 396 Städte und Gemeinden an Finanzkraft verliert, kämpfen die Kommunen nach wie vor mit einer strukturellen Unterfinanzierung der Haushalte. So vermissen wir bei der CDU-FDP-Landesregierung, wie schon bei den vorherigen Landesregierungen, den Gleichheitsgrundsatz bei der Finanzzuweisung pro Kopf der Landesbürger. Auf jeden Einwohner der kreisangehörigen Gemeinden und Kommunen entfallen nach dem GFG 2019 386 €. Für jeden Einwohner in den kreisfreien Städten wird 691 € gezahlt. "Somit sind die Menschen in der Fläche in NRW weiterhin Bürger zweiter Klasse".
Für uns bleibt leider ein weiterer Grundsatz im GFG 2019 unverändert: Auf ein Mehr an eigenen Erträgen folgt ein Weniger aus dem landesseitigen Finanzausgleich im Folgejahr. Dies bewerten wir weiterhin als einen systemimmanenten Fehler.

4) Die CDU-Fraktion appelliert -wie jedes Jahr unerhört- an die Landes- und Bundesregierung, keine Gesetze mehr auf den Weg zu bringen, die die Kommunen belasten. Es sei denn, Land und Bund gleichen den zusätzlichen Aufwand der Kommunen mit zusätzlichen Finanzen aus und nicht nur im Wege der beliebten Vor- und Anschubfinanzierung.

Der Haushaltsüberschuss des Bundes ist bereits zum vierten Mal in Folge angestiegen. Warum kommt dies bei den Kommunen nur tröpfchenweise an? Es bestehen für jedermann sichtbare strukturelle Probleme, ohne dass staatliche Entlastungsschritte folgen. Das Gemeinwesen wird in den Kommunen gelebt. Stattdessen denkt man ernsthaft darüber nach arbeitslose Bürgerinnen und Bürger noch länger dem Arbeitsmarkt zu entfremden und dies auch noch mit Steuern zu finanzieren. Das ist das falsche Signal.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, verehrte Kolleginnen und Kollegen!
Für die Stadt Zülpich können wir für 2019 folgendes festhalten:

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

 

Mitte Dezember informierte die Stadt Zülpich alle Ortsvorsteher über zwei NRW-Förderprogramme mit der Bitte in den Orten darauf hinzuweisen.

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

Mitte Dezember 2018 hat unser Bürgermeister Ulf Hürtgen - wie im Vorjahr - für 2019 einen ausgeglichenen Haushalt vorgelegt. Ihm, dem Kämmerer sowie allen Verwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeitern hierfür ein besonderes Dankeschön.

Es bleibt somit
• bei unveränderten Steuersätzen,
• stabilen Gebühren,
• es werden keine neuen Kredite aufgenommen,
• Altschulden können weiter getilgt werden,
• die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt Zülpich liegt deutlich unter dem Landesdurchschnitt.
• In der kommunalen Schuldenübersicht für den Kreis Euskirchen weist Zülpich den drittniedrigsten Wert aus.

Allerdings, liebe Bürgerinnen und Bürger,

auch der Haushalt 2019 ist kein Wunschkonzert. Die finanzielle Decke, nach der wir uns strecken müssen, ist immer noch dünn! Nach wie vor müssen wir das Ungleichgewicht bei der Finanzzuweisung des Landes NRW zwischen den kreisfreien und kreisangehörigen Kommunen und Vieles mehr hinnehmen. Wir könnten deutlich mehr leisten, wenn der Gleichheitsgrundsatz eingehalten würde.

Auf Details aus dem umfangreichen Zahlenwerks der Haushaltssatzung (über 1100 Seiten) können wir an dieser Stelle nicht eingehen. Wir werden Sie selbstverständlich über wichtige und wegweisende Zukunftsentscheidungen und Maßnahmen im Stadtgebiet in den kommenden Monaten im Amtsblatt, im Internet unter www.cdu-zuelpich.de und anderen Medien umfassend informieren.

Nach wie vor haben für uns die Kreisumlage und die Kosten des ÖPNV die Schmerzgrenze erreicht. An die heikleren Themen wagen sich leider auch die jetzige Landes- und Bundesregierung nicht heran, z. B. das Thema "Reform der Kita-Gebühren" mit einer dringend notwendigen privilegierten Förderung durch das Land.
Hier wäre zunächst ein Vorstoß auf Kreisebene zu unterstützen, damit die Staffelung der Gebührentabelle im Hinblick auf Entlastung der Durchschnittsverdiener harmonisiert würde.

Zu thematisieren ist aber auch die volle steuerliche "Absetzbarkeit der erwerbsbedingten Kinderbetreuungskosten", auch wenn es sich um ein Thema handelt, welches in die Kompetenz des Bundes fällt.

Mit Recht erwarten Sie von der CDU Zülpich eine verlässliche Kommunalpolitik.

Seriöse Kommunalpolitik beschränkt sich nicht auf die ständige Wiederholung utopischer Forderungen, sondern rückt realistischerweise das Machbare in den Vordergrund und verliert berechtigte Wünsche nicht aus den Augen.

Mit freundlichen Grüßen
Ihre CDU-Fraktion im Rat der Stadt Zülpich



Ausbau des Wirtschaftsweges ohne öffentliche Förderung nicht realistisch!


Im März 2007 hatte die CDU-Fraktion erstmalig dieses Thema aufgegriffen. Die Zwänge des Haushaltsicherungskonzeptes ermöglichten uns jedoch damals diesen Schritt nicht. Im Übrigen war eine Perspektive auf Fördermittel und Flächenverfügbarkeit nicht gegeben.
Ein baldiger Ausbau des landwirtschaftlichen Wirtschaftsweges zwischen der Umgehung L 162 (Nemmenich) und dem Industriegebiet „An der Römerallee“ als öffentliche Straße“ ist für uns sehr, sehr wichtig.

Unverändert steht für die CDU-Fraktion diese Maßnahme auf dem Plan. Somit zunächst die Auslotung, ob sich der Ausbau des Wirtschaftsweges zu einer öffentlichen Verkehrsstraße von Nemmenich zum Industriegebiet mit einer öffentlichen Förderung zeitnah umsetzen lässt. 
Dabei müssen bei der Planung die künftigen Entwicklungen im Industriegebiet mit einfließen. Wir hoffen also, dass eine Unterstützung durch das Land NRW bald zugesichert wird; dies gilt im Übrigen ebenfalls auch für den Ausbau der Römerallee.

Wenn auch in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürger der Hinweis kommt, man könne für den Ausbau das Geld aus anderen Fördertöpfen nehmen, so trifft dies nicht zu. Jede öffentlich geförderte Maßnahme hat ihre Zweckbindung!     

In den kommenden Jahren tätigen wir hohe und nachhaltige Investitionen für unsere junge Generation

 

Insgesamt fließt eine Landesförderung von knapp 4,4 Mio. € nach Zülpich; dies ist der höchste Förderbetrag im Kreis Euskirchen.
Zum einem erhält die Stadt Zülpich aus dem Programm „Städtebauförderung – Soziale Infrastruktur“ für den Neubau einer multifunktionalen Sporthalle, eine Fördersumme von 2.5 Mio. €.

Damit können Inklusions- und Integrationsaufgaben besser erfüllt werden. Das Investitionsvolumen beträgt rund 2.8 Mio. € (Fördersatz von 90 %).

Aus einem weiteren Programm „Städtebauförderung – Zukunft Stadtgrün, Quartier“ erhält die Stadt Zülpich für die Schaffung eines Schulcampus rund 1.9 Mio €. Dies entspricht einer Förderung von 70 %.

 

 

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

da jährlich im Kreisgebiete 500 bis 1000 Wohneinheiten nach Expertenmeinung zu wenig gebaut werden, ist damit die Situation im geförderten Wohnungsbau ebenfalls seit Jahren angespannt.
Wie Sie sicherlich aus der Lokalpresse/sonstigen Medien erfahren konnten, startete der Kreis Euskirchen am 8. Oktober im Seeparkgebäude das "Bündnis für Wohnen" im Kreisgebiet.

Hintergrund zum Bündnis für Wohnen ist ein gemeinsamer Antrag der Kreistags-Fraktionen CDU und SPD an den Kreistag.
Mit dieser Initiative "Schaffung von ausreichendem, bedarfsgerechtem und öffentlich finanziertem Wohnraum" möchte man einen konkreten Beitrag vor allem im Interesse der einkommensschwächeren Mitbürgerinnen und Mitbürger leisten.

Das Bündnis für bezahlbaren Wohnraum legt seinen Schwerpunkt auf den Dialog mit den Kommunen. Allerdings gibt es hierbei viele Hürden zu nehmen.

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