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Helmut Bank: Die Bürgerinnen und Bürger honorieren nur noch ehrliche Politik.
Ansprache vom Vorsitzenden zum Neujahrsempfang 2012
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08.01.2012 |
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
liebe Gäste,
zum Neujahrsempfang 2012 des CDU-Stadtverbandes begrüße ich Sie sehr herzlich. Es ist uns eine Freude, dass Sie unserer Einladung gefolgt sind. Ich hoffe, Sie sind alle gut ins neue Jahr gestartet. Ich wünsche Ihnen ein gutes, ein gesundes und erfolgreiches Neues Jahr mit Gottes Segen.
Erfolgreich soll 2012 selbstverständlich auch im politischen Sinne werden. Herzlich grüße ich Herrn Bürgermeister Albert Bergmann und Herrn Fraktionsvorsitzenden Ralf Engels. Ihnen und Ihren Mitarbeitern, Herr Bürgermeister, gilt unser Dank für die in 2011 geleistete Arbeit für unsere Stadt. Herrn Engels danke ich ebenfalls, vor allem für die guten und offenen Gespräche.
Begrüßen möchte ich ebenfalls den Vorsitzenden der Seniorenunion, Herrn Matthias Mohr und den Vorsitzenden der Jungen Union Zülpich, Herrn Wolf-gang Simonis.
Ich begrüße unseren CDU-Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten, Herrn Detlef Seif sowie unseren Landtagsabgeordneten, Herrn Voussem.
Gleichermaßen freue ich mich, die Mitglieder der CDU-Ratsfraktion begrüßen zu dürfen. Ein Willkommensgruß gilt den Vertreterinnen und Vertretern der Vereine und der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zülpich.
Gerade den ehrenamtlich Engagierten möchte ich an dieser Stelle Dank aussprechen. Sie ermöglichen vieles in unserer Stadt, worauf wir schwerlich verzichten könnten. Herzlich grüße ich ebenfalls die Vertreter der Presse.
Ein ganz besonderer Gruß gilt Herrn Werner Ohlerth, Vorsitzender der Partnerschaft Piela-Bad-Münstereifel e. V. . Wir freuen uns, heute Ihr Projekt näher kennen zu lernen.
Liebe Gäste, seien Sie uns alle herzlich willkommen.
Schauen wir auf das alte Jahr 2011 zurück, sticht unter den besonderen wirtschaftlichen und politischen Ereig-nissen die internationale Finanz- bzw. Schuldenkrise heraus.
Wir sprechen zwar häufig von einer Euro-Krise, doch meine Damen und Herren, wir und viele europäische Länder, auch Deutschland, man betrachte nur die Finanzsituation der Kommunen, durchleben eine dramatische Schuldenkrise, die sich auf den Euro auswirkt.
Die hohen Schuldung der jeweiligen Länder sind beängstigend. Das Vertrauen in die öffentlichen Finanzen ist nahezu völlig verloren. Das Thema wird uns also noch lange verfolgen. Zum Euro gibt es allerdings keine Alternative.
Das Jahr 2011 war insbesondere für die CDU auf Bundes- und Landesebene ein politisch spannendes und schwieriges Jahr. Zu nennen wären unter anderem,
• verlorene Landtagswahlen,
• nach der Reaktorkatastrophe in Fokushima ein CDU-Sinneswandel in der Energiepolitik, damit ein unmittelbarer Ausstieg aus der Atomenergie,
• die mit der Schulden-Krise verbundenen wirt-schaftlichen Spannungsfelder und deren Aus-wirkungen auf die einzelnen EU-Mitgliedsländer, vor allem auf die mit einer Euro-Währung.
Es hat jedoch auch die Nicht-EURO-Länder erreicht.
Hinzu kommt die wirtschaftliche Abkühlung welt-weit, insbesondere in China. Betrachtet man das kommunale CDU-Dasein, so be-gleitete uns in Zülpich kontinuierlich das Damokles-Schwert der Kommunalaufsicht.
Wenig Trost verbreitet dabei eine Übersicht in der Bildzeitung vom Oktober 2011, wonach Zülpich mit rund 800 € Prokopf-Verschuldung im Städtevergleich noch gut abschneidet. Leider ein schwacher Trost, denn es sammeln sich künftig jährlich jeweils zwischen 6 und 8 Millionen € an.
Bis 2015 haben wir nach derzeitigem Stand einen Schuldenberg erreicht, den die Stadt Zülpich aus eige-ner Kraft nicht mehr tilgen kann.
Die große Politik ist also gefordert, hier einen spürba-ren Beitrag zur Linderung der Finanzkatastrophe in den Kommunen zu leisten.
Nahezu alle Kreiskommunen sind im Nothaushalt, welche Perspektiven haben wir also noch und wie gestalten wir unser kommunales Handeln!
Lassen wir uns von den Vorgaben der Kommunal-aufsicht treiben oder gehen wir zu eigenem Handeln mit eigenen Lösungen über.
In Zülpich stellen wir fest, zumindest diejenigen, die mit einem objektiven Blick durch die Stadt gehen, dass sich Einiges getan hat und dies nicht nur in der Kernstadt.
Im Rat wurden im Rahmen der 2014 stattfindenden Landsgartenschau Maßnahmen beschlossen, die die Lebensqualität der Menschen im Stadtgebiet deutlich verbessern.
Sehr überzeugend und passend ist die Übersicht in „Zülpich im Blick“, denn ohne das Gesamtkonzept „Landesgartenschau 2014“ wären die dort aufgeführten Maßnahmen nicht realisierbar.
An welchen politischen Zielen können wir 2012 arbeiten!
Nennen möchte ich vor allem die Sauberkeit der Stadt und ein Werben dafür, dass sich hierfür das persönliche Engagement aller Bürgerinnen und Bürger lohnt, denn es ist unsere Stadt und unser Lebensraum.
Der Stadtverband wird mit der Fraktion gemeinsam die anstehenden Probleme, wie z. B.
• Verbesserung der städtischen Finanzen,
• Stärkung des Schulstandortes Zülpich,
• Beispiele für eine mögliche Belebung der Kernstadt,
• Tourismuswerbung,
• stärkere Einbindung der Orte in das gesellschaftli-che Miteinander und
• Ansiedelung von Handwerk und Gewerbe, (insbe-sondere hier stehen wir zu den Nachbarkommunen in harter Konkurrenz z. B. Gewerbegebiet Kom-mern) erörtern und nach Lösungen suchen.
Es macht wenig Sinn, Dinge zu fordern, die sich nicht finanzieren lassen. Daher unser gemeinsamer Weg, denn den Bürgerinnen und Bürgern können wir kaum noch mehr abverlangen.
Beschäftigen sollte uns auch das Thema, welche Kosten kommen in Verbindung mit der Landesgartenschau 2014 auf uns zu.
Hier müssen wir sehr frühzeitig einen Kostenrahmen erstellen und definieren, wer bezahlt was und was kostet die eine oder andere Unterhaltungsmaßnahme nach 2014.
Die CDU Zülpich hat ihr Profil, das sollten wir weiter schärfen.
Die Alternative dazu wäre, einen Kurs der Beliebigkeit zu fahren, den Weg des geringsten Widerstands zu ge-hen und den Leuten – wie man so schön sagt – nach dem Mund zu reden.
Doch das kann nicht unsere Sache sein!
Meine verehrten Damen und Herren, die Bürgerin-nen und Bürger honorieren nur noch ehrliche Politik.
Seriöse und Vertrauen schaffende Politik beginnt damit, dass man als verantwortungsvolle Partei bzw. Fraktion nicht einfach Wünschenswertes fordert, nur weil es po-pulär ist. Fordern kann jeder, bezahlt werden muss es aber am Ende von den Bürgern.
So wollen wir weiterhin unserem Anspruch als Partei der finanzpolitischen Vernunft gerecht werden.
Hiermit möchte ich den sachbezogenen Bereich verlassen und allen danken, die im vergangenen Jahr für den CDU-Stadtverband ihre Freizeit geopfert und gute Arbeit geleistet haben.
Danken möchte ich ebenfalls dem Zülpicher Ge-schichtsverein, dass wir heute in der Geschichtswerkstatt unseren Neujahrsempfang 2012 abhalten dürfen.
Ich darf nun das Wort an Herrn Bürgermeister Albert Bergmann und danach an Herrn Ralf Engels – Vorsit-zender der CDU-Fraktion - übergeben und wünsche Ih-nen anregende und gute Gespräche und einen guten Aufenthalt in der Geschichtswerkstatt.
Ich danke Ihnen fürs Zuhören!
Helmut Bank
Vorsitzender
Rede des CDU-Stadtverbandsvorsitzenden Herrn Helmut Bank zum CDU-Neujahrsempfang 2012 in der Geschichtswerkstatt am 08.01.2012
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Die aktuelle Zülpicher Grundschullandschaft
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04.06.2011 |
Deutschland hat mit rückläufigen Geburtenzahlen wie kaum ein anderes Land zu kämpfen. Dies bedeutet für die Kommunen eine große Herausforderung, da sich die Auswirkungen der demografischen Entwicklung als erstes vor Ort in den Städten und Gemeinden zeigen.
Von den Kindergärten über die Grundschulen bis zu den weiterführenden Schulen werden Konzepte gefragt sein, um dieser Herkulesaufgabe konstruktiv zu begegnen. Um nicht böse überrascht zu werden und nicht „ins Blaue“ hinein zu planen, hat die Stadt Zülpich einen Schulentwicklungsplan in Auftrag gegeben, der schonungslos eine Prognose bis zum Schuljahr 2015/16 aufzeigt. Je weiter der Blick in die Zukunft geht, desto mehr nimmt natürlich die Belastbarkeit der Zahlen ab:
Quelle: biregio, Bonn
Dass diese Entwicklung nahezu alle Kommunen in Deutschland trifft, ist keineswegs tröstlich, sondern erhöht die Betroffenheit nur und macht das ganze Ausmaß für unser Land deutlich.
Was also ist zu tun?
Immerhin kam das Gutachten zur Schulentwicklung zu dem Ergebnis, dass innerhalb des Planungszeitraums sämtliche Zülpicher Grundschulen zumindest einzügig bleiben.
Die CDU hat gemeinsam mit den anderen im Rat der Stadt Zülpich vertretenen Fraktionen den Beschluss gefasst, im Planungszeitraum, also bis zum Schuljahr 2015/16, an allen Grundschulen festzuhalten.
In Anbetracht der oben genannten Zahlen alles andere als eine Selbstverständlichkeit aber ein wichtiges Signal an die, die noch Kinder in die Welt setzen und damit einen erheblichen Beitrag für die Gesellschaft leisten. Der Beschluss steht selbstverständlich unter dem Vorbehalt, dass die Mindestzahl von 18 Schülern pro Klasse für eine Einzügigkeit nicht unterschritten wird. Hoffen wir gemeinsam, dass sich auf Landesebene keine Entwicklungen auftun, die diesen Beschluss ad absurdum führen.
Wir möchten keine Luftschlösser bauen und wissen, dass jeder Vorschlag auch finanziert werden muss; aber es stimmt doch bedenklich, wenn die Bildungschancen in Deutschland von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. In Bayern werden z.B. auch Klassen mit nur 13 Schülern genehmigt. Ein Segen für den ländlichen Raum, wo es in den Ortsteilen nun einmal weniger Kinder gibt. Grundschulen sind aber eine wichtige Stütze eines intakten Dorflebens. Die nordrhein-westfälische CDU fordert daher eine Senkung der Mindestzahl auf 15 Schüler pro Klasse. Dies würde den ländlichen Raum stärken, der von der rot-grünen Landesregierung im Vergleich zu den Ballungsräumen stiefmütterlich behandelt wird.
Den Blick zurück auf unsere Grundschulen gerichtet, zieht die CDU ein positives Fazit: Vielerorts weisen Bautätigkeiten auf die Verwendung der Mittel aus dem Konjunkturpaket hin. So kann sich die GGS in Mülheim-Wichterich nach baldiger Fertigstellung sogar auf einen Anbau mit neuen Klassenräumen freuen.
Dem Elternwillen folgend, bieten die Grundschulen mit verschiedensten Kooperationspartnern viele Betreuungsformen an: Sog. Schule von 8-1, 13plus und Offene Ganztagsschule (OGS) legen Zeugnis von der Vielfalt in unseren Grundschulen ab.
Nach derzeitigem Stand wird es ab dem nächsten Schuljahr auch eine OGS-Gruppe am Schulstandort Füssenich geben. Diese Schule ist mit der Chlodwig-Schule in Zülpich einen Grundschulverbund eingegangen und zu deren Teilstandort geworden. Eine schulorganisatorische Entscheidung von Schule, Eltern, Politik und Verwaltung, die von Weitsicht geprägt war und beiden Standorten hilft.
Aktuell wird geprüft, ob auch für die kath. Grundschulen in Sinzenich und Ülpenich die Bildung eines Grundschulverbundes Sinn macht.
Bei dieser Frage muss aus Sicht der CDU dem Elternwillen höchste Priorität eingeräumt werden.
An dieser Stelle möchte sich die CDU bei allen Akteuren (Schulleitungen, Lehrerkollegien, Verwaltung, Eltern etc.) bedanken, die mit ihrem persönlichen Engagement unseren Kindern für den weiteren Lebensweg das notwendige Rüstzeug mitgeben!
Mit freundlichen Grüßen
Ihre CDU-Fraktion im Rat der Stadt Zülpich
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Ehrenamtliches Engagement der CDU Zülpich
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06.05.2011 |
| Die CDU-Zülpich geht mit gutem Beispiel voran. Als erste kurzfristige Aktion in diesem Jahr verständigte man sich spontan auf die Pflege des Parkplatzes „Altes Kinogelände“ und das Wappens in der Anlage Frankengraben. So wurde am 16. April damit begonnen, in den Nebenanlagen des neu geteerten Parkplatzes "Altes Kinogelände" Rindenmulch aufzutragen. Am 06.05. wird das Elster-Wappen neu bepflanzt. |
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Volkszählung
Zensus 2011: Inventur für Deutschland - Information des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung
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04.05.2011 |
Wer solide planen will, braucht zuverlässige Zahlen. Die moderne
Volkszählung Zensus 2011 ermittelt, wie viele Menschen eigentlich in
unserem Land leben, wie sie wohnen und arbeiten. Gezählt wird nicht nur
in Deutschland.
Die Europäische Union schreibt den Mitgliedstaaten einen Zensus im
Zehnjahresrhythmus vor. Die Vereinten Nationen empfehlen ebenfalls, die
Bevölkerung alle zehn Jahre zu zählen. Weltweit machen mehr als 200
Staaten bei der aktuellen Zensusrunde mit.
Was bringt ein Zensus?
Ein zentrales Ergebnis der Zählung wird die amtliche Einwohnerzahl
sein. Diese ist eine wichtige Grundlage für viele Entscheidungen und
Planungsprozesse in Bund, Ländern und Gemeinden. Zudem bildet die
Einwohnerzahl beispielsweise die Basis für den Länderfinanzausgleich,
die Einteilung der Bundestagswahlkreise oder die Stimmenverteilung der
Bundesländer im Bundesrat.
Auch die Wirtschaft, die öffentliche Verwaltung und die Wissenschaft
sind auf verlässliche Zahlen angewiesen.
Zweites wesentliches Ziel des Zensus ist es, Informationen zum
Wohnraum, zur Bildung und zum Erwerbsleben zu gewinnen. Wie viele
Erwerbstätige gibt es, wie viele Menschen sind hierzulande
selbstständig? Wo werden in den kommenden Jahren wie viele Kinder
eingeschult? Wie viele Wohnungen gibt es in Deutschland, und wie sind
sie ausgestattet? Um diese Fragen zu beantworten, sind genaue und
aktuelle Strukturdaten erforderlich.
Die derzeitigen Zahlen basieren noch auf statistischen Fortschreibungen
der Ergebnisse der letzten Volkszählungen. Gezählt wurde in der
Bundesrepublik Deutschland zuletzt 1987 und 1981 in der DDR. Seitdem hat
sich in Deutschland viel verändert. Die meisten Zahlen stimmen deshalb
nicht mehr. Experten schätzen, dass die tatsächliche Bevölkerungszahl
Deutschlands um rund 1,3 Millionen Menschen geringer ist als bislang
angenommen.
Stichtag für den Zensus ist bei uns der 9. Mai. Das heißt, alle
Ergebnisse zeigen eine Momentaufnahme zu genau diesem Termin.
Video Zensus 2011Video in verschiedenen Formaten
Wie funktioniert der Zensus?
Beim Zensus 2011 kommt erstmals ein für Deutschland neues Verfahren zur
Anwendung. Bei den bisherigen Volkszählungen wurden alle Einwohnerinnen
und Einwohner befragt. Nun werden hauptsächlich Daten genutzt, die in
Registern der Verwaltung vorhanden sind. Die Mehrheit der Bevölkerung
wird deshalb keine Auskunft geben müssen.
Das Zensusgesetz 2011 legt genau fest, welche Daten aus welchen
Verwaltungsregistern herangezogen werden dürfen. Das sind in erster
Linie die Melderegister der Kommunen, die Register der Bundesagentur für
Arbeit und Daten der Vermessungsverwaltung. Das reduziert den
Verwaltungsaufwand für die Durchführung des Zensus als auch die
Belastungen der Bürgerinnen und Bürger.
Bei der Bevölkerungszählung werden bundesweit nur rund zehn Prozent der
Einwohner in eine "Haushaltebefragung auf Stichprobenbasis" einbezogen.
Für diese Befragung besucht eine Interviewerin oder ein Interviewer die
Einwohner und befragt sie. Der jeweilige Termin wurde den Befragten ein
bis zwei Wochen vor dem Zensusstichtag, dem 9. Mai 2011, schriftlich
angekündigt. Für die Gebäude- und Wohnungszählung werden alle rund
17,5 Mio. Eigentümer von Wohnraum per Post Fragebogen zu Wohngebäuden
und Wohnungen erhalten.
Ansonsten werden die dafür benötigten Grunddaten zur
Gesamtbevölkerung aus den genannten Registern übernommen und
statistisch ausgewertet. Diese werden dann anonymisiert in verlässliche
neue Planungsdaten zur Bevölkerungsstruktur einfließen.
Alle Angaben müssen sich auf den 9. Mai 2011 beziehen, also wie die
Situation zum Stichtag ist oder war.
Neben dem Statistikgeheimnis berücksichtigt der Zensus 2011 auch das
vom Bundesverfassungsgericht festgelegte "Rückspielverbot". Danach
dürfen die für die Statistik erhobenen Daten nicht an die Verwaltung
gegeben werden .
Das Statistische Bundesamt bietet unter www.zensus2011.de viele weitere
Informationen zur modernen Volkszählung (siehe Kontext). Mit wenigen
Klicks kann sich jeder leicht ein Bild davon machen, wie der Zensus
funktioniert, was er nützt - und ganz wichtig - wer eigentlich wie,
warum und wann befragt wird. Hier finden sich auch Musterfragebogen, wie
sie beim Zensus 2011 eingesetzt werden sollen.
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Bauzeitenplan in der Kernstadt
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23.04.2011 |
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
jeden, der derzeit nach Zülpich kommt, „nerven“ mehr oder weniger die vielen Baustellen im Stadtkern. Nachstehend informieren wir Sie über die vorgesehe-nen zeitlichen Abläufe und werben um Verständnis, wenn sich z. B. vor Bau-ampeln „Schlangen“ bilden.
Da die Stadt nicht bei allen Vorhaben „Bauträger“ ist und sich oftmals z. B. durch die Archäologie zeitliche Verzögerungen ergeben, wird derzeit an mehreren Stellen zeitgleich fleißig gearbeitet.
Der Verkehrsfluss in der Stadt dürfte jedoch nach Abschluss aller Arbeiten deutlich besser werden. Es entfallen nicht nur Staus und Wartezeiten vor Am-peln, sondern auch die vielen umweltbelastenden Abgase, bedingt durch die Ampelanlagen. In Zülpich tut sich wirklich was!
Ihre CDU-Zülpich
Tiefbaumaßnahmen im Bereich der Kernstadt
Neugestaltung Kinat
Die erste Vorplanung steht. Als nächster Schritt steht die Entwurfsplanung an. Es ist beab-sichtigt, sämtliche Planungsarbeiten bis Ende 2012 abzuschließen. Die Realisierung erfolgt dann im Frühjahr 2013.
Zur Bauzeit kann zum jetzigen Zeitpunkt eher eine spekulative Aussage getroffen werden, da der Umfang der Arbeiten noch nicht benannt ist. Auch diese Maßnahme wird mit öf-fentlichen Mitteln gefördert. Somit muss zunächst der Eingang des Bewilligungsbeschei-des abgewartet werden.
Nideggener Straße - Maßnahme wird öffentlich gefördert -
Die Ausschreibung erfolgt kurzfristig, Baubeginn ca. Mitte Mai 2011, Bauende ca. Ende November 2011.
Kreisverkehr vor dem Münstertor/Ausbau Bonnerstraße
Die Bauabwicklung für den Kreisverkehr Münstertor erfolgt durch den Kreis Euskirchen. In 2012 tauscht der Erftverband den Kanal in der Bonner Straße in Eigenregie aus.
Direkt nach Abschluss der Kanalbaumaßnahme wird mit dem Bau des Kreisverkehrs Müns-tertor begonnen. Zum jetzigen Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass dies im letzten Quartal 2012 sein wird. Gesamtbauzeit (incl. Vorplatz Münstertor) ca. 5 Monate.
Durch die archäologische Begleitung können sich jedoch Verzögerungen ergeben.
Marktplatzgestaltung - Brunnen und Ausgrabungen – öffentliche Förderung
Der Erftverband sanierte im Bereich der beiden Umfahrungen Markt, der Straße „Am Markt“ und in der Straße „Käsmarkt“ die Kanaltrasse inkl. der Hausanschlüsse.
Zur Zeit wird der Marktplatz saniert einschließlich der Oberflächensanierung der Straßen Käsmarkt, Schmittgasse und Schießbahn. Eine neue Herausforderung ergibt sich aus den archäologischen Funden (u.a. Brunnen) im Bereich des Marktplatzes. Hier ist die Verwaltung in Zusammenarbeit mit den Experten der Bodendenkmalpflege dabei, diese Funde zu sichern und einen Weg für die Finanzierung der zusätzlichen Kosten zu finden. Ob die gesamte Baumaßnahme in diesem Jahr beendet werden kann, ist deshalb mehr als fraglich.
Kreisverkehr am Kölntor,
Fahrbahn Frankengraben - Träger ist der Kreis Euskirchen
Fünf Monate hat man beim Tiefbauamt des Kreises Euskirchen für die Straßenbau-maßnahmen im Frankengraben und vor dem Kölntor anberaumt - vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. Bereits in der Woche nach Ostern geht es los.
„Vier Wochen Bauzeit haben wir für die Baumaßnahme Frankengraben eingeplant. Vier Monate wird es dauern, bis der Kreisverkehr vor dem Kölntor fertig gestellt ist“, erklärte Heinz Peter Witt, Leiter des Tiefbauamts beim Kreis Euskirchen. Anlieger-beiträge würden für den Straßenbau nicht anfallen, da es sich beim Frankengraben um eine Kreisstraße handele.
Hier werde bis Mitte / Ende Mai die Asphaltdecke abgefräst. In Kooperation mit dem Erftverband werden die Kanaleinläufe in der Straße und einige Hausanschlüsse erneuert. Auf der gegenüberliegenden Seite wird die Radspur durchgängig auf der Fahrbahn verlau-fen. Autos können hier in Zukunft halbseitig auf dem Bürgersteig parken. Das schafft auf der Fahrbahn ausreichend Platz für Auto- und Fahrradverkehr. „Zwischen den Parkplätzen wird es zur Auflockerung bepflanzte Grünflächen geben“, so Witt. Mit einem Durchmesser von 28 Metern hält der Kreisverkehr vor dem Kölntor das innerorts übliche Maß ein.
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Helmut Bank ist neuer CDU-Chef;
Pressemitteilung Quelle: KStA.de
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02.02.2011 |
Zülpich - Fraktionschef Ralf Engels, der Bundestagsabgeordnete Detlef Seif, sein Landtagskollege Klaus Voussem und die Europapolitikerin Sabine Verheyen waren sich in ihrem Lob über Rita Gerdemann absolut einig. Die Grundschullehrerin sei eine „prägende Figur, die deutlich gemacht hat, wofür sie steht“, und sie habe „immer ihre Linie treu eingehalten“. Kurz zuvor war die CDU-Stadtverbandsvorsitzende ihren Posten losgeworden. Der „erforderliche Generationswechsel“, den die 60-Jährige als Grund für ihren Verzicht auf eine neuerliche Kandidatur ins Feld geführt hatte, war vollbracht
16 Jahre lang hatte Gerdemann die römerstädtische CDU angeführt. Diese Aufgabe übernahm am Montag Helmut Bank. Der 46-Jährige, der gemeinsam mit seinem Vater Hans-Josef das Busunternehmen Bank & Sohn leitet, wurde bei der Mitgliederversammlung in der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche mit einem respektablen Ergebnis zum Vorsitzenden gewählt. 232 Mitglieder hat die CDU in Zülpich, 49 Stimmberechtigte waren erschienen. 40 votierten für Bank, fünf stimmten mit Nein. Drei Enthaltungen und ein ungültiger Stimmzettel waren in geheimer Wahl abgegeben worden. Bank war der einzige Kandidat.
Politischer Quereinsteiger
Der Unternehmer wohnt in der Kernstadt, ist verheiratet und Vater einer Tochter. Erst seit 2007 ist der politische Quereinsteiger Mitglied der CDU. Er wolle sich offen, transparent und vor allem bürgernah in enger Zusammenarbeit mit der Fraktion auf die CDU-Grundwerte „christlich, konservativ, wirtschaftlich“ konzentrieren. „Motzen“ sei ihm zu wenig, so Bank, der von zwei neuen stellvertretenden Vorsitzenden unterstützt wird. Die Amtsinhaberinnen Silvia Wallraff und Anita Weber kandidierten nicht mehr für diese Posten. Mit dem 41-jährigen Ralf Lehser, Vorsitzender des Ortsvereins Zülpich-Hoven-Floren, dem 27-jährigen Sascha Scharmach aus Enzen und dem 24-jährigen Wolfgang Simonis, Stadt- und Kreisverbandsvorsitzender der Jungen Union mit Wohnsitz in Geich, hatten sich drei Kandidaten um die beiden Stellvertreterposten beworben. Scharmach erhielt gleich im ersten Wahlgang mit 35 Stimmen die erforderliche absolute Mehrheit. Die beiden anderen Kandidaten mussten in eine Kampfabstimmung, aus der Lehser mit 26 Stimmen als Gewinner hervorging. Für Simonis hatten bei zwei Enthaltungen und einer ungültigen Stimme 20 Versammlungsteilnehmer votiert.
Das mit Abstand beste Ergebnis erzielte Schriftführerin Elisabeth Hartl, die von allen 49 Parteifreunden wiedergewählt wurde. Für Kassierer Joachim Künstler, der ebenfalls wieder antrat, sprachen sich 48 Stimmberechtigte aus. Rita Gerdemann war unterdessen sichtlich erleichtert darüber, dass sie die Bürde des Amtes nicht mehr tragen muss. Fraktionschef Engels bedankte sich bei ihr mit einem Blumenstrauß und einem finanziellen Zuschuss für den von Gerdemann gewünschten Füllfederhalter der Luxusklasse. Fraktion und Stadtverband hatten sich den Obolus brüderlich geteilt. Wohl zu Recht: Unter Gerdemanns Ägide war Zülpich die einzige Kommune im Kreis Euskirchen, in der die CDU bei den letzten Wahlen zulegen konnte.
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„Eine resolute, aber nicht immer einfache Frau“; Quelle: Rundschau
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02.02.2011 |
ZÜLPICH - Der CDU-Stadtverband Zülpich hat einen neuen Vorsitzenden. Nachdem Ortsverbands-Chefin Rita Gerdemann beim Neujahrsempfang Anfang Januar angekündigt hatte, nicht mehr zur Wahl der Stadtverbands-Vorsitzenden zur Verfügung zu stehen, wählte die Mitgliederversammlung jetzt den 46-jährigen Helmut Bank zum neuen Vorsitzenden der Zülpicher Union. Er leitet mit seinem Vater Hans-Josef das Zülpicher Busunternehmen.
In ihrer letzten Rede als Parteichefin ließ Rita Gerdemann ihre 16 Jahre als Stadtverbandsvorsitzende Revue passieren. Ihr Fazit: „Man macht sich nicht unbedingt immer Freunde, wenn man als Vorsitzende eine Entscheidung zum Wohle der Partei treffen muss.“ Darüber hinaus erinnerte sie an „eine der schwärzesten Stunden der Zülpicher CDU“, nämlich, als das Krankenhaus geschlossen werden sollte. Rita Gerdemann erinnerte sich aber auch an die guten Zeiten als Parteivorsitzende.
„Insgesamt gab es in meiner Amtszeit 21 Wahlen, eine stolze Zahl - und immer war die CDU die stärkste Partei.“
Am Ende ihrer Rede stockte Gerdemann doch die Stimme, als sie sich bei einigen ihrer Weggefährten bedankte. So etwa bei Leo Wolter, der „in all den Jahren treu und ohne Aufhebens“ jede Menge Arbeit erledigt habe. Für ihre treue und loyale Zusammenarbeit dankte sie auch Elisabeth Hartl, Schriftführerin des Stadtverbands. „Liebe Elisabeth, immer wenn ich ein Anliegen hatte, du warst da - treu an meiner Seite, gleich bleibend freundlich und immer hilfsbereit.“
49 der insgesamt 232 Mitglieder des CDU-Stadtverbands hatten sich in der Bürgerbegegnungsstätte eingefunden, um einen neuen Vorstand zu wählen. Mit 44 Stimmen wurde Helmut Bank neuer Vorsitzender, seine Stellvertreter sind Sascha Scharmach (35 Stimmen) und Ralf Lehser (26 Stimmen). Zwischen Lehser und Wolfgang Simonis, dem dritten Kandidaten für die beiden Stellvertreterposten, gab es eine Stichwahl. Simonis hatte dabei mit 20 Stimmen das Nachsehen.
Noch vor der Wahl der Stellvertreter meldete sich Fraktionsvorsitzender Ralf Engels zu Wort. Er schlug vor, den „Verlierer“ dieser Wahl, wer immer es auch sei, als Beisitzer zu wählen, ihn aber darüber hinaus in den geschäftsführenden Vorstand zu berufen. Engels erhielt für diesen Vorschlag zwar spontanen Applaus der Mitgliederversammlung. Der neue Parteivorsitzende Bank ging in seiner Rede auf dieses Thema aber nicht mehr ein. Zum Abschied Gerdemanns war auch die Europa-Abgeordnete Sabine Verheyen nach Zülpich gekommen.
Sie bedankte sich bei der scheidenden Vorsitzenden für die gute Zusammenarbeit - auch bei den zahlreichen europäischen Themen. „Ich habe Rita als resolute, nicht immer einfache Frau erlebt, die immer deutlich sagt, was sie denkt. Wir brauchen solche unbequemen Menschen in der Politik.“ Auch Bundestagsabgeordneter Detlef Seif und Landtagsabgeordneter Klaus Voussem dankten Gerdemann für die geleistete Parteiarbeit. Sie ist seit 33 Jahren Mitglied der CDU.
CDU-Fraktionsvorsitzendem Ralf Engels überreichte ihr einen Blumenstrauß. „Als Parteivorsitzende hat sie immer Verantwortung für die zunehmend schwieriger werdenden Aufgaben übernommen. Sie hat jedermann gezeigt, wo sie steht.“
Ebenfalls in den Vorstand der Zülpicher CDU wurden folgende Parteimitglieder gewählt: Elisabeth Hartl ist jetzt Schriftführerin und Joachim Künstler kümmert sich um die Kasse. Als Beisitzer zeichnen jetzt Anke Bolten, Bernd Essenstamm, Franz Glasmacher, Joachim Kersting, Marianne Komp, Jörg Körtgen, Dr. Rudolf Lauff, Petra Mayr, Matthias Mohr, Helmut Nagelschmitz, Christian Pick, Winfried Schmitz, Wolfgang Simonis und Sylvia Wallraff verantwortlich.
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CDU-Stadtverband wählte am 31.01.2011 neuen Vorstand. Der Fraktionsvorsitzende Ralf Engels dankte der langjährigen Vorsitzenden für die harmonische und gute Zusammenarbeit!
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01.02.2011 |
In der Mitgliederversammlung am 31.01.2011 wurde unter anderem der Vorstand des CDU-Stadtverbandes neu gewählt. Neuer Vorsitzender ist nun Helmut Bank, er wird unterstützt von Sascha Scharmach aus Zülpich-Enzen und Ralf Lehser aus Zülpich. Ebenso wurden die Beisitzer neu gewählt.
Die Informationen hierzu folgen noch |
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Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Zülpich
am 09.01.2011 in der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche Zülpich,
Ansprache der Vorsitzenden, Frau Rita Gerdemann
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10.01.2011 |
Zum Neujahrsempfang der CDU Zülpich darf ich Sie alle auf das Herzlichste willkommen heißen.
Ich freue mich, dass Sie unserer Einladung wiederum so zahlreich gefolgt sind und dass ich Sie in Zülpichs „Guter Stube“ begrüßen darf.
Silvesterfeuerwerk und Glockengeläut haben uns ins Neue Jahr begleitet. Die weihnachtlichen Tage der Besinnung liegen hinter uns. Im Licht der Kerzen, beim Hören und Singen der bekannten Weihnachtslieder oder beim Erzählen im Kreise der Familie haben wir das alte Jahr noch einmal Revue passieren lassen.
Die Bilanz der vergangenen zwölf Monate mag für jeden Einzelnen unterschiedlich ausfallen. Für die einen war es ein Jahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen oder eines schweren Schicksalsschlages. Bei anderen überwiegen persönliches Glück und Wohlergehen.
Für Deutschland und Zülpich war das vergangene Jahr insgesamt ein gutes Jahr.
„Carpe diem – nutze den Tag“ - so lautet ein altes Sprichwort, und dies ist in unserer CDU auch geschehen.
Unsere verantwortlichen Politiker in Berlin und allen voran unsere Kanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, haben die sich ihnen bietenden Chancen genutzt und die Folgen der schwersten weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise politisch gut flankiert. Dank der Tatkraft unserer Unternehmen konnte Deutschland die Wirtschaftskrise gut meistern.
Oder, meine sehr verehrten Damen und Herren, hätten sie vor einen Jahr gedacht, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt die niedrigste Zahl der Arbeitslosen in Deutschland seit fast 20 Jahren haben? Die Wirtschaft wächst rasant, die Auftragsbücher sind gut gefüllt, neue Arbeitsplätze entstehen.
Alles, was die Menschen unseres Landes seit Generationen geschaffen haben mit Fleiß, Entdecker- und Erfindungsreichtum, kulturellen und künstlerischen Talenten, im sozialen Miteinander und vor allem durch das Ehrenamt, gibt unserem Land auch weiterhin das Rüstzeug, sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen.
Vor Herausforderungen steht unser Nordrhein Westfalen derzeit in großem Maße. Leider haben wir im Mai die Landtagswahl verloren und müssen nun eine Minderheitenregierung dulden. Somit wird die solide Konsolidierungspolitik der CDU wieder verlassen und es kann einem Angst und Bange werden, wenn man aus Düsseldorf die Zahlen der Neuverschuldung hört - armes Nordrhein – Westfalen!
Moderne Energiepolitik wird abgelehnt, so z.B. der Bau des Kohlekraftwerkes in Datteln, das bis zu sechs alte Kraftwerke ersetzen könnte. Arbeitsplätze in Köln werden ver-nichtet, indem das Nachtflugverbot für Wahn eingeführt wird und somit der Standort Köln-Wahn wirtschaftlich geschwächt wird.
Die unter Armin Laschet begonnene Integrationspolitik schreiben sich nun SPD und Grüne auf die Fahne und in der Bildungspolitik wird auf kaltem Wege das allseits bewährte 3 gliedrige Schulsystem abgeschafft, indem man nun die Zusammenlegung von Haupt- und Realschule zu einer Schulform favorisiert und hier die Option auf eine Oberstufe ermöglicht.
Kopfnoten werden wieder abgeschafft und verbindliche Empfehlungen nach Klasse 4 fallen auch weg – Bildungspolitik der Beliebigkeit und der Gleichmacherei.
Wir hier in Zülpich unterstützen eine solche Politik nicht – wir setzen weiter auf ein gut ausgebautes und funktionierendes 3-gliedriges Schulsystem und investieren auch wei-terhin in die Zukunft unserer Kinder, auch wenn es zusätzliches Geld kostet.
Trotz sinkender Schülerzahlen hält die CDU an allen Standorten der Grundschulen fest, getreu dem Motto: „Kleine Füße – kurze Wege“ und legt, wenn notwendig, 2 Standorte zu einem Schulverbund zusammen.
Gelder, die aus dem Konjunkturpaket bereitstehen, investieren wir in die Sanierung des Gymnasiums und der Grundschulen. Der Mensabau auf dem Adenauerplatz ergänzt unser Schulangebot und macht den Schulstandort Zülpich noch attraktiver.
Dies sehen wir auch an der regen Bautätigkeit in Zülpichs Baugebieten. Junge Familien ziehen vermehrt nach Zülpich, ein Zeichen dafür, dass der eingeschlagene politische Weg richtig ist.
Gut ist, dass wir mit den Geldern für den Bau der Mensa gleichzeitig die Möglichkeit einer Mehrzweckhalle bekommen, denn eine Sanierung unserer Stadthalle hätten wir uns nicht leisten können. Somit haben unsere Vereine auch in Zukunft eine Heimat.
Die Landesgartenschau schickt ebenfalls in unserer Stadt ihre Boten voraus; überall in Zülpich wird gebuddelt. Und ich sage nochmals, diese Rieseninvestitionen in die Infra-struktur unserer Stadt wären ohne die LAGA nie möglich gewesen.
Für Zülpich ist diese Landesgartenschau ein Glücksfall und allen Unkenrufen vieler Zülpicher zum Trotz freue ich mich als Zülpicherin und als politisch Verantwortliche, an diesem Quantensprung Zülpichs und seiner Ortschaften teilnehmen zu dürfen.
Ein großes „Dankeschön“ an dieser Stelle an den Förderverein der LAGA, dessen Vorstand schon jetzt unermüdlich für Events und Veröffentlichungen sorgt, denn ohne zahlreiches Ehrenamt unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger kann die Durchführung der LAGA nicht gelingen.
Investitionen in die Zukunft belasten auch unseren Stadthaushalt, darüber, meine sehr verehrte Damen und Herren, müssen wir uns im Klaren sein. Und so werden die Haushaltsberatungen in den kommenden Wochen sicherlich nicht einfach sein; die Stadtkasse ist leer und wir müssen wieder den Kreditmarkt in Anspruch nehmen.
Aber, meine Damen und Herren, wir haben uns als CDU-Zülpich nie vor Entscheidungen gedrückt, auch wenn es unangenehm wurde und sind mit den Ressourcen der Stadt immer seriös umgegangen, selbst wenn aus Geldmangel manch unpopuläre Entscheidung getroffen werden musste.
Das strukturelle Defizit lässt sich nicht wegleugnen – weniger Einnahmen und zunehmend höhere Belastungen, die vom Bund, Land und Kreis auf die Städte und Gemeinden übertragen werden, machen sich eben bemerkbar.
Jedoch, das Motto unserer CDU Politik hier vor Ort war und ist immer eine seriöse und zukunftsweisende Politik zum Wohle unserer Bürger, die Chancen nutzt und die die Entwicklung unserer Stadt vorantreibt. So wird unsere CDU hier, gemeinsam mit der Verwaltung und allen politisch Verantwortlichen, die sich dieser Sicht anschließen, auch in der Zukunft agieren. Nicht zuletzt dafür hat uns der Wähler im vorigen Jahr wieder zur stärksten Kraft im Rat gewählt, und darauf sind wir stolz.
Bedanken möchte ich mich heute ganz herzlich bei all den Mitstreitern, die unsere CDU im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben und dies auch in der Zukunft sicherlich weiter tun werden.
Für mich ist dieser Neujahrsempfang der letzte als Vorsitzende der CDU in Zülpich, bei den anstehenden Neuwahlen Ende Januar werde ich nicht mehr antreten; irgendwann ist es notwendig, einen Generationswechsel anzustreben, und dies tue ich eben jetzt. Als lang gedienter Parteisoldatin stehe ich meiner CDU jedoch jederzeit zur Verfügung – dessen können Sie sicher sein.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, mir bleibt jetzt nur noch der Wunsch, dass wir gemeinsam zuversichtlich ins Neue Jahr gehen.
Mögen gute Gesundheit, persönliches Wohlergehen und Zufriedenheit Ihre Wegbegleiter in diesem noch vor uns liegenden Jahr sein und mögen uns allen mit Gottes Hilfe und Segen Schicksalsschläge erspart bleiben.
Rita Gerdemann
CDU-Stadtverbandsvorsitzende |
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CDU-Mitgliederversammlung im Pfarrzentrum Zülpich mit ausschließlich kommunalen Themen
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04.11.2010 |
Sehr informativ war die Mitgliederversammlung am 03.11.2010 im Pfarrzentum Zülpich. Die Vorsitzende, Frau Rita Gerdemann begrüßte die interessierten Mitglieder und informierte u. a. sehr ausführlich über den Schulentwicklungsplan und dessen Auswirkungen auf die Grundschulen, die Hauptschule, die Realschule und das Gymnasium. Thema war auch der aktuelle Kindergartenbedarfsplan.
Sehr aufschlussreich war der Bericht des Fraktionsvorsitzenden, Herrn Ralf Engels, zu den aktuellen Themen wie z. B. Neubau der Mensa/Mehrzweckhalle, Erweiterung der Gemeinschaftsgrundschule in Wichterich, Gespräche mit der Aktionsgemeinschaft Zülpich aktiv, Ärztehaus und Finanzsituation der Stadt in den kommenden Jahren.
Auch Herr Bürgermeister Albert Bergmann wies auf die erfolgreich abgeschlossene Landesgartenschau in Hemer hin und begeisterte die anwesenden CDU-Mitglieder für die Laga 2014 in Zülpich. Er machte deutlich, dass durch die Gewährung der öffentlichen Fördergelder von rund 11 Mio. € im Rahmen der Laga 2014 in Zülpich Maßnahmen finanziert werden, die man ohne Landesgartenschau nicht in Angriff genommen hätte, weil hierzu der Stadt "einfach" das Geld fehle.
Überzeugend warb er dafür, dass er unter Zülpich nicht nur die Bügerinnen und Bürger der Kernstadt verstehe, sondern das gesamte Stadtgebiet mit seinen Ortschaften, also mit rund 20.000 Einwohnern. Die, so Bürgermeister Albert Bergmann, müssen wir alle mitnehmen und unter anderem auch für die Laga 2014 begeistern.
Die Vorsitzende, Frau Rita Gerdemann, konnte zu später Stunde auf eine mehr als gelungene Veranstaltung zurückblicken und kündigte den an diesem Abend gut informierten CDU-Mitgliedern an, derartige Mitgliederversammlung je nach aktueller Themenlage zu wiederholen. |
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Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Zülpich am 03.01.2010 in der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche
- Ansprache der Vorsitzenden des CDU-Stadtverbandes Zülpich, Frau Rita Gerdemann
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26.01.2010 |
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
ganz herzlich begrüße ich Sie heute zu Beginn des Jahres 2010 zu unserem schon traditionell gewordenen Neujahrsempfang in einen neuen Jahrzehnt.
Der Jahreswechsel liegt gerade mal 3 Tage hinter uns – eine willkommene Gelegenheit, einmal ein wenig Rückschau zu halten.
Ein ereignisreiches politisches Jahr liegt hinter uns, ein Jahr, dass voll war von Wahlkämpfen, politischen Entscheidungen und auch Neuorientierungen.
Im Kreis Euskirchen ging es in der CDU - Familie zeitweise recht turbulent zu, jedoch, wie in einer richtigen Familie, darf man sich auch einmal kräftig auseinandersetzen, wenn man dann anschließend wieder fair miteinander umgeht - Gewitter reinigen ja, wie jeder weiß, bekanntlich die Luft.
3 entscheidende Wahlen haben das politische Geschehen im vergangenen Jahr geprägt; die Europa-, Kommunal- und Bundestagswahl.
Und in allen 3 Wahlen haben wir als CDU zeigen können, dass der Bürger der Partei immer noch am meisten zutraut, die konservativ und seriös an die Probleme unserer Zeit herangeht.
Stabilität im europäischen Lager für die konservative Linie und auch in Berlin gab es den angestrebten konservativ geprägten Politikwechsel mit unserer Kanzlerin Angela Merkel an der Spitze.
Die weltweite Wirtschafts- und Finanzkrise ließ uns alle spüren, wie eng Europa und die Welt miteinander verwoben ist aber auch, wie stark Deutschland mit vereinten Kräften diese Krise weiterhin angepackt, um sie zu meistern. Klar, das vergangene Jahr hat uns vor Augen geführt, dass Wohlstand und Wachstum Grenzen haben und dass wir noch einen steinigen Weg vor uns haben.
Die Weltwirtschaft befindet sich in einem gewaltigen Umbruch. Kapital, ganze Firmen, aber auch Arbeitsplätze werden innerhalb von Minuten über ganze Kontinente verschoben und die Menschen in unserem Land fürchten zu Recht Arbeitslosigkeit,die Minderung der sozialen Sicherheit und damit eine Reduzierung des gewohnten Lebensstandards.
Und diese Entwicklung, meine sehr verehrten Damen und Herren, macht auch vor den Toren Zülpichs nicht „Halt“.
Industrie und Handel hier vor Ort spüren die Krise sehr deutlich und auch die Finanzreserven unserer Stadtkasse schmolzen im vergangenen Jahr, bedingt durch weniger Steuereinnahmen und weniger Schlüsselzuweisungen schneller als erwartet. Aber… wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Unser Weg, Zülpich fitt für das 21. Jahrhundert zu machen, wurde nicht zuletzt auch bei der Kommunalwahl mit einem ausgezeichneten Ergebnis für die CDU belohnt. Der Bürger sagt: „Ja“ zu den gravierenden Veränderungen, „Ja“ zu unserer CDU-Politik in Zülpich.
Wir investieren in die Zukunft Zülpichs, und…meine Damen und Herren, wer durch Zülpich fährt, der sieht es an allen Ecken und Enden... in Zülpich tut sich was. Die Landes-gartenschau 2014 wirft bereits ihre langen Schatten voraus, Straßen und Plätze werden umgestaltet, überall wird gebuddelt und gebaut. Das neue Baugebiet am See wird gerne von Einheimischen und Neubürgern angenommen und schon im Frühjahr kann man gravierende Änderungen am See und an der Landesburg wachsen sehen.
Darüber hinaus vergessen wir jedoch auch nicht, im sozialen Bereich unsere Hausaufgaben zu machen. Auch 2010 werden wieder größere Investitionen in Schulen und Kindergärten trotz sinkender Schülerzahlen getätigt.
Die Ganztagsbetreuung an den Schulen wird ausgebaut und mit der Errichtung eines Mehrzweckbaues als Mensa und Veranstaltungshalle ein weiterer Schritt in die vernünf-tige Richtung getan.
Unsere Jugend erhält in Zülpich vielfältige Förderung, sowohl im schulischen als auch im sportlichen und freizeitlichen Bereich, um die Chancen ihrer Zukunft richtig ergreifen zu können.
Dies alles finanziert sich natürlich nicht von allein. So muss der städtische Haushalt im Jahr 2010 den Kreditmarkt wieder in Anspruch nehmen. Vorfinanzierungen für Landesgartenschau und auch andere Investitionen werden notwendig. Bei sinkenden Schlüsselzuweisungen des Landes werden wir bei den Haushaltsberatungen eine Menge zu bedenken haben.
Aber, meine Damen und Herren, wir haben uns als CDU nie vor Entscheidungen gedrückt, auch wenn es unangenehm wurde.
Als CDU haben wir in den zurückliegenden Jahren Zülpich zu dem gemacht, was es heute ist und ich denke, meine sehr verehrten Damen und Herren, wir alle haben unsere Arbeit nicht schlecht gemacht.
Nicht mit populistischen Entscheidungen, sondern mit seriösen Lösungsmöglichkeiten für die Zukunft unserer Stadt und unserer Bürger haben wir in der Vergangenheit politische Beschlüsse zum Wohle Zülpichs getragen, Chancen genutzt und die Entwicklung unserer Stadt vorangetrieben. Dies werden wir auch gerne in Zukunft so tun.
Bedanken möchte ich mich heute ganz herzlich bei all den Mitstreitern, die unsere CDU im vergangenen Jahr tatkräftig unterstützt haben und dies auch in der Zukunft sicherlich tun werden.
Wahlkämpfe wie im vergangenen Jahr wären ohne diese Hilfen nicht möglich und gestatten Sie mir, meine Damen und Herren, mich bei einem hier besonders zu bedanken, - Leo Wolter!!!
Aber auch allen anderen gilt mein Herzliches Dankeschön.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, bleibt mir jetzt nur noch der Wunsch, dass wir gemeinsam zuversichtlich ins Neue Jahr gehen.
Mögen gute Gesundheit, persönliches Wohlergehen und Zufriedenheit Ihre Wegbegleiter in diesem noch vor uns liegenden Jahr sein und möge uns allen mit Gottes Segen Schicksalsschläge erspart bleiben.
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***FROHE WEIHNACHTEN UND EINEN GUTEN START INS NEUE JAHR***
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21.12.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Bürgerinnen und Bürger!
Die CDU-Zülpich wünscht Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr, vor allem Gesundheit, Glück und eine zufriedene Zeit. Mögen sich Ihre Wünsche und Erwartungen sowohl im privaten wie auch im beruflichen Bereich erfüllen.
Terminankündigung:
Am Sonntag, dem 3. Januar 2010 findet ab 11:00 Uhr unser traditioneller Neujahrsempfang in der Bürgerbegegnungsstätte Martinskirche Zülpich statt, zu dem wir alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus dem Stadtgebiet recht herzlich einladen möchten.
Treten Sie in lockerer Atmosphäre mit uns in Kontakt und informieren Sie sich aus erster Hand über die Zülpicher Kommunalpolitik und die Arbeit der CDU-Zülpich. Ihre Anregungen sowie Lob und Kritik nehmen wir gerne entgegen. Wir haben stets ein offenes Ohr für Ihre Anliegen!
Es grüßt Sie recht herzlich,
Ihr CDU-Stadtverband Zülpich!
i. A. Sascha Scharmach
(Pressesprecher) |
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Sascha Scharmach neuer Pressesprecher des CDU-Stadtverbandes Zülpich
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20.05.2009 |
In seiner Vorstandssitzung am 13. Mai hat der CDU-Stadtverband Zülpich einstimmig Herrn
Sascha Scharmach zum Pressesprecher ernannt.
Der 25jährige Verwaltungsbeamte der nebenberuflich zur Zeit ein Jurastudium absolviert, soll mit seinen Vorkenntnissen im Bereich der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit frischen Wind in die Ortsunion bringen.
Stadtverbandsvorsitzende Rita Gerdemann freut sich über dieses Engagement: „Das war ein längst überfälliger Schritt. Ich bin sehr zufrieden, dass wir einen ambitionierten und sachkundigen Kandidaten für diesen Posten gefunden haben.“
Pressesprecher Scharmach über seine zukünftige Aufgabe: „Ich möchte dazu beitragen, dass unsere Sachpolitik in der Öffentlichkeit wieder verstärkt wahrgenommen wird. In den letzten Wochen wurde eine künstlich aufgeblähte Personaldebatte um die Landratskandidatur geführt. Dabei sind die Sachthemen viel zu sehr in den Hintergrund geraten.
Die CDU im Kreis Euskirchen und insbesondere im Zülpicher Stadtgebiet ist nach wie vor die Partei mit den besten Antworten und Lösungsvorschlägen auf die dringlichsten Fragen unserer Zeit. So etwas muss für die Wählerinnen und Wähler klar herausgestellt werden. Hierin sehe ich meine Hauptaufgabe in den kommenden Wochen und Monaten. Mittelfristig möchte ich die parteiinternen Kommunikationsstrukturen modernisieren. Politische Willensbildung braucht zur gedeihlichen Entwicklung ein optimales Umfeld.“ |
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Wir als CDU Zülpich brauchen uns nicht zu verstecken
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05.01.2009 |
Sehr geehrte Damen und Herren
Wieder einmal hat ein neues Jahr begonnen. Wieder einmal blicken wir auf das ver-gangene Jahr zurück und formulieren gleichzeitig unsere Hoffnungen und Wünsche an das vor uns liegende Neue.
Was war Ihnen im vergangenen Jahr wichtig?
Die Sorge um einen geliebten Menschen? Die Geburt eines Kindes oder Enkelkindes? Die berufliche Zukunft? Zeit für Familie und Freunde? Unsere politische Arbeit zum Wohle unserer Stadt?
Schön, dass wir uns in Deutschland keine Sorge um den Frieden machen müssen und in Sicherheit leben können, was anderenorts leider im vergangenen Jahr nicht der Fall war - hofften das doch sehr viele Menschen nach dem Ende des kalten Krie-ges. Im Nahen Osten gäben die Menschen viel darum, wenn sie in Frieden mitein-ander leben könnten, dies ist uns in den letzten Tagen des alten und auch leider des neuen Jahres deutlich vor Augen geführt worden.
Für Deutschland war das Jahr 2008 bis zum Herbst eines der Besten. Alle Wirt-schaftbereiche berichteten von sehr guten Wachstumszahlen und die Job-Bilanz war am Ende des Jahres die Beste seit der Wiedervereinigung.
Sicherlich hinterlässt die weltweite Finanzkrise auch in unserem Land ihre Spuren und viele bangen um ihren Arbeitsplatz, tatkräftige Mittelständler fürchten plötzlich um ihre Existenz, viele Rentner fürchten um ihre Ersparnisse.
Aber…Unser Deutschland steht, trotz Finanzkrise nicht zuletzt aufgrund der beson-nenen Politik unserer Kanzlerin und ihrem Team gut da.
Selbstbewusste Gelassenheit, Vertrauen in die Zukunft und die Wettbewerbsfähig-keit unserer Unternehmen werden uns helfen, auch diese Krise zu überwinden.
Für Zülpich war das vergangene Jahr ein recht erfolgreiches. Wir konnten, dank der Rechtsgeschäfte mit dem Erftverband, in 2007 und 2008 einen Abbau der Schulden in Höhe von 20 Mio. Euro vornehmen und somit die Fesseln des Haushaltssiche-rungskonzeptes ablegen. Wir sind wieder handlungsfähig im Hinblick auf die Ent-wicklung unserer Stadt. Zülpichs Finanzen stehen auf soliden Füßen.
Unser Museum ist seit dem 29.August eröffnet und das anschließende EUREGIO Fest war für unsere Stadt eine tolle Werbung – Zülpich ist überregional in aller Munde. Die Besucherzahlen mit derzeit ca. 500 pro Woche bezeugen dies eindrucksvoll. Und die Zülpicher haben IHR Museum in der Zwischenzeit angenommen. Froh sind wir als politisch Verantwortliche, dass zwischenzeitlich die Verhandlungen mit dem Landschaftsverband erfolgreich abgeschlossen werden konnten und wir die Folge-kosten für die Stadt Zülpich auf einen finanzierbaren Betrag reduzieren konnten.
Und.. meine Damen und Herren, wir investieren, wie auch in den vergangenen Jah-ren, weiterhin in die Zukunft der nächsten Generation!
Mit dem Ganztagsschulbetrieb an der Stephanusschule und unserer Hauptschule sowie die Offene Ganztagsschule sind wir für die Zukunft gut aufgestellt. Unsere Betreuungsplätze für unter 3-jährige konnten im Stadtgebiet ausgebaut werden, das Familienzentrum an der Blayer Straße bekam eine Zertifizierung verliehen und in Schwerfen wurde eine zusätzliche integrative Gruppe für behinderte und nicht behinderte Kinder eingerichtet.
Auch ist es uns gelungen, die katholischen Kindergärten in Füssenich und Niederel-venich trotz rückläufiger Kinderzahlen mit finanziellem Engagement der Stadt zu erhalten – alles Dinge, meine Damen und Herren, die nur möglich sind, weil unsere Stadt wieder finanziell unabhängig ist.
Der schönste kommunalpolitische Erfolg des vergangenen Jahres in unserer Stadt ist wohl ohne Zweifel der Zuschlag für die Landesgartenschau 2014.. und, meine sehr verehrten Damen und Herren, da sind Sie mit mir sicherlich einer Mei-nung- ein Quantensprung, was die Weiterentwicklung unserer Stadt mit seinen Ort-schaften angeht.
Schon jetzt wirft dieses Ereignis seine Schatten voraus: Mannigfache Zuschüsse für notwendige Sanierungs- und Ausbaumaßnahmen in und rund um unsere Stadt wur-den uns aus den verschiedensten Ministerien des Landes neben den direkten Zu-schüssen für die LAGA bereits zugesagt.
Meine sehr verehrten Damen und Herren.
Lassen Sie mich an dieser Stelle aber auch einen Ausblick, verbunden mit meinen Hoffnungen für das kommende Jahr geben.
Wir werden im kommenden Jahr ein Superwahljahr mit der Kommunal- Europa- und Bundestagswahl haben und da kommt es, meine sehr verehrten Damen und Herren, auf jeden von uns an.
Am 09. Januar wird die CDU hier in Zülpich ihre Kandidatenaufstellung für unser Stadt- und Kreisparlament vornehmen und ich bitte Sie herzlich, verehrte CDU Mit-glieder, sehr zahlreich an dieser, für unsere CDU so wichtigen Veranstaltung teilzu-nehmen.
Es ist wichtig, dass wir nach Außen hin ein Bild der Geschlossenheit abgeben und dazu gehört auch, dass möglicht viele Mitglieder daran teilnehmen.
Schon heute danke ich den Kandidatinnen und Kandidaten, die sich bereit erklärt haben, für unsere Zülpicher CDU ins Rennen zu gehen.
Dies ist keine leichte Aufgabe, bedeutet dies doch Verzicht auf viel, viel Freizeit im Wahlkampf und während der Legislaturperiode, dem Wähler stets Rede und Ant-wort zu stehen und in Zeiten der wachsenden Zahl an Parteien noch größere Über-zeugungsarbeit vor Ort, dass man mit dem Kreuz bei der CDU in jedem Fall die richtige Wahl trifft.
Wir als CDU Zülpich brauchen uns nicht zu verstecken: Fraktion und Partei haben in den vergangenen 5 Jahren entscheidend zur Weiterentwicklung unserer Stadt beige-tragen und wir haben unsere Bürger regelmäßig über unsere Arbeit informiert.
Trotzdem steht uns eine anstrengende Zeit ins Haus und diese können wir nur als CDU-Familie gemeinsam bewältigen. Deshalb bitte ich heute ausdrücklich um Ihrer aller Unterstützung – ob Junge Union, Senioren Union, Verwandte, Freunde und Sympathisanten der CDU .. und.. und.
Wenn wir geschlossen zusammenstehen - dann sind wir stark und dann werden wir gemeinsam auch unser Ziel erreichen, nämlich, dass die CDU in Zülpich, im Kreis, im Land und in Europa weiterhin stärkste politische Kraft ist.
Gehen wir die vor uns liegenden Aufgaben mit Optimismus, Mut und Geschlossen-heit an, lassen wir uns nicht durch Nichtigkeiten auseinanderdividieren – dann ist uns der politische Erfolg im kommenden Jahr sicher.
Darüber hinaus sollten wir aber unsere persönlichen Wünsche und Belange nicht vergessen – deshalb Ihnen und Ihren Familien alles erdenklich Gute für das ge-schichtsträchtige Jahr 2009, dem Jahr des 60. Geburtstages unserer Bundesrepublik und des 20. Geburtstages des Mauerfalls.
Mögen alle Ihre persönlichen Hoffnungen und Wünsche in Erfüllung gehen. Gottes Segen begleite uns alle im kommenden Jahr.
Ihre Rita Gerdemann
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Machen Sie mit und werden Mitglied in der CDU Zülpich!
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04.01.2009 |
Lieber Besucher unserer Internet-Seite,
Zufriedenheit mit der Politik und dem Umfeld erfordert persönlichen Einsatz. Mit Kritik alleine ist es nicht getan.
Bringen Sie sich daher bitte in die Gestaltung der Kommunalpolitik mit ein. Die CDU Zülpich braucht Sie, unterstützen Sie uns mit Ihren Ideen und setzen Sie sich mit politischen Themen auseinander.
Zu Rückfragen und einem persönlichen Gespräch stehen wir Ihnen (der CDU Stadtverband Zülpich und seine Ortsverbände) gerne jederzeit zur Verfügung.
Schicken Sie uns einfach eine Mail an : ortsverbandzuelpich@web.de oder an die Schriftführerin Frau Elisabeth Hartl, Elisa.Hartl@t-online.de!
Freundliche Grüße
Ihre Rita Gerdemann
Stadtverbandsvositzende
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Bürgerinformation der CDU-Zulpich zum Jahreswechsel
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01.01.2009 |
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
Mit nachstehenden Beiträgen unterrichten wir Sie über unser kommunales Engagement. Eine Vielzahl der politi-schen Beschlüsse wurde im Rat und in den Ausschüssen einstimmig gefasst. Von besonderem Interesse ist für Sie sicherlich, dass auch 2009 Ihr Porte-monnaie von der Stadt Zülpich nicht zusätzlich belastet wird.
Ihre CDU-Stadtverbandsvorsitzende und Erste stellv. Bürgermeisterin
Rita Gerdemann
Ratsmitglied und CDU-Fraktionsvorsitzender Ralf Engels
Gebühren bleiben in Zülpich stabil
Auch nach der Übertragung der städti-schen Abwasseranlagen auf den Erft-verband bleibt die Abwasserbeseiti-gungspflicht weiterhin bei der Stadt Zülpich. Die anfallenden Kosten sind somit von der Stadt Zülpich aufzubrin-gen und über die Gebühreneinnahmen zu finanzieren.
Rund 3,6 Mio. € entfallen auf die Schmutzwasser- und 2,8 Mio. € auf die
Niederschlagswasserentsorgung.
1,6 Mio. € werden von der Stadt selbst für die Straßenentwässerung ausgege-ben. Bereits 2002 hat der Zülpicher Stadtrat in der Gebührensatzung die Trennung von Schmutz- und Nieder-schlagswasser verankert und somit frühzeitig die Weichen für niedrigere Schmutzwassergebühren gestellt – heute ist dies für alle Kommunen Pflicht.
Die Gebühren bleiben in 2009 unver-ändert (3,78 €/m3 Abwasser und
0,86 €/m3 Niederschlagswasser).
Gebühren für Straßenreinigung und Winterdienst
Dank der milden Winter in den letzten Jahren konnte die Stadt mit den veran-schlagten Gebühren die Kosten für die Straßenreinigung und den Winterdienst decken. Die Gebühren ändern sich in 2009 nicht.
Die Einführung des Identsystems war eine richtige Entscheidung
2006 wurden die städtischen Abfallge-bühren von der pauschalen Grund- und Personengebühr auf eine Behälter- und Leerungsgebühr umgestellt.
Durch die Einführung des sog. „Ident-systems“ erhielten alle Abfallbehälter einen „Registrierchips“. Mit dem 80 l-Gefäß wurde zusätzlich eine neue Be-hältergröße eingeführt; der Trend zur Nutzung kleinerer Abfallgefäße hält seitdem kontinuierlich an.
Trotz großer anfänglicher Skepsis hat sich das neue Identsystem bewährt. Erfreulicherweise entstanden auch nicht mehr „wilde Müllkippen“. Leider sind solche Ablagerungen häufig an den Grenzen zu den Nachbarkommunen zu beobachten.
Ebenfalls keine Erhöhungen der Friedhofsgebühren
Die ab 2008 im Friedhofsbereich gel-tenden Gebührensätze werden voraus-sichtlich auch in 2009 kostendeckend sein.
Gütesiegel für Zülpichs Familien-zentrum
Das Familienzentrum in der Blayer Straße ist offiziell mit dem „päd-quis“ d.h. Pädagogisches Qualitäts-Informa-tions-System ausgezeichnet.
Was ist nun ein Familienzentrum: Hier haben Eltern und Erziehende die Mög-lichkeit, sich in Erziehungs- und Bil-dungsfragen beraten zu lassen und sich bei Bedarf auch Hilfe zu holen. Das Familienzentrum hat ein vielfältiges Angebot. So werden z.B. Elternnach-mittage und – abende mit Referenten zu familienspezifischen Themen organi-siert, hierzu zählen auch spezielle Be-ratungen über mögliche Therapien für das Kind. Die interkulturelle Begegnung und der Austausch kommen im Eltern-café nicht zu kurz.
Tourismus – die Chance für Zülpich
Mit Recht kann Zülpich in den kom-menden Jahren auf Tourismus setzen. Mit dem neuen Museum, der Kirche St. Peter, der Krypta und der mittelalterli-chen Landesburg im historischen Sied-lungskern Zülpichs bietet die Stadt Zül-pich auf engstem Raum ein attraktives, kulturhistorisches Zentrum für Besu-cher aus nah und fern.
Erfolgreicher Start - Museumsbe-such übertrifft die Erwartungen
Das neue Museum wurde am 29. Au-gust feierlich eröffnet. Mehr als 6.600 Besucher besuchten an diesem Wo-chenende die Römerthermen Zülpich - Museum der Badekultur. Zeitweise bildeten sich lange Warteschlangen.
Ein Besuch lohnt sich also, bis Mitte Dezember waren es 13.000 Besucher. Das Museum bietet einen Rundgang durch die Kulturgeschichte des Badens, von der Antike bis zur Gegenwart.
Wichtigstes „Exponat“ sind die römi-schen Thermen, die zu den Besterhal-tenen nördlich der Alpen zählen. Bei unterschiedlichem Geländeniveau und einer historischen Bausubstanz ist ein architektonisch wertvoller Baukörper entstanden, der mit der antiken Ther-menanlage deutschlandweit einmalig ist.
Viele Bürger, die dieses Projekt kritisch beurteilt haben, sind zwischenzeitlich von der Gesamtmaßnahme angetan und haben erkannt, dass „Zülpich mit seiner Vergangenheit“ werben kann.
Weitere Wechselausstellungen
sorgen für Attraktivität
In dem großen Wechselausstellungs-saal des neuen Museums zeigt das Rheinische Amt für Bodendenkmalpfle-ge zurzeit eine Ausstellung über die Wasserversorgung der nahe gelegenen Burg Blankenheim.
Ein realistisches Konzept
Das Landesgartenschau-Konzept erfährt durch die beabsichtigte Ein-bindung der Zülpicher Geschichte eine große Aufwertung. So wird das „alte römische Zülpich“ als römi-sche Siedlung an den Fernstraßen Köln-Reims und Köln-Trier durch die Einbeziehung des Mühlenbergs („Rö-merthermen Zülpich – Museum der Badekultur“), durch die Öffnung der Innenstadt zum Wallgraben (his-torische Römerstraße) wieder le-bendig. Mit der neuen Stadtachse zwischen Altstadt und See kann die historische Römerstraße „Zülpich – Billig - Bonn“ ebenfalls anschaulich gemacht werden.
Die eindrucksvolle mittelalterliche Stadtbefestigung mit ihren vier Stadttoren und der kastellartigen Landesburg lässt das mittelalterli-che Zülpich erkennen. Aufgewertet wird dies durch den „Park am Wall-graben“.
Die dritte wichtige Säule der Lands-gartenschau 2014 wird der „See-park“ mit rund 20 ha sein. Durch die Anlage eines Grünsystems mit Seepromenade und durch die kurze Verbindung zu dem Stadtkern wird der Freizeitwert deutlich aufgewer-tet. Hiervon profitieren auch die Zülpicher Wassersportvereine und die noch in der Planung befindlichen qualitativ hochwertigen Wohngebie-te in Seenähe. Gastronomie bzw. Hotel in attraktiver Seenähe könn-ten sich zu einem weiteren Anzie-hungspunkt entwickeln. Damit dürf-te der See zu einem wichtigen Nah-erholungsziel für die Zülpicher Bür-ger und Ausflugsgäste aus den Ein-zugsgebieten von Bonn bis Köln, dem Aachener Raum, der Eifel- und der Niederrheinregion werden.
Deutliche Vorteile für Zülpich durch die touristische Neukonzeption im Kreis Euskirchen
Die neue Gesellschaft „Kreis Touristik GmbH“ ist ab Januar 2009 handlungs-fähig und besteht hiernach aus dem Kreis Euskirchen, den Städten Euskir-chen, Mechernich, Schleiden und Zül-pich sowie den Gemeinden Hellenthal, Kall und Weilerswist.
Die einzelnen baulichen Schritte bis zur Landesgartenschau 2014
Mit der Neugestaltung des Marktplat-zes wird in 2009 begonnen.
Der Quirinus- und der Museumsplatz wurden im Zuge des Museumsneubaus völlig neu gestaltet.
Für die Flächen vor St. Peter und der Landesburg steht eine der Historie an-gemessene Gestaltung noch aus.
Durch die Öffnung des Mühlenberges zur Wallgrabenzone wird sowohl der Mühlenberg selbst als auch die Wall-gassensituation regelrecht befreit. In den bislang noch leerstehenden Räum-lichkeiten der Landesburg dürfte die Geschichtswerkstatt für „neues Leben“ und zusätzliche Besucher sorgen. Der erstmals ab 2009 einzubringende städ-tische Betrag von max. 20.000 € zum Betrieb der Geschichtswerkstatt in der Landesburg ist gut angelegtes Geld. Diese ist als außerschulischer „Lernort“ geplant und soll zur Vermitt-lung der lokalen und regionalen Zülpi-cher Geschichte dienen, die bislang im Probsteimuseum zu finden war und im neuen Museum nicht dargestellt wer-den kann. Der Geschichtsverein ist Mie-ter. Gemeinsam mit den Schulen hat er ein Konzept erarbeitet, wo in Workshops die Geschichte unserer Re-gion und die der Römer erlebbar ge-macht wird. Die Arbeit ist ehrenamtlich, es fallen also keine neuen Personalkos-ten an. Vier Räume werden zur Verfü-gung stehen; folgende Einteilung ist vorgesehen:
• Kulturlandschaft Zülpicher Börde,
• 2000 Jahre Stadtgeschichte ein-schließlich der Orte,
• Turm der Mythen,
• Geschichtswerkstatt u. a. mit Ar-beitsplätzen für die Schulen.
Außerdem besteht die Möglichkeit, in den Räumlichkeiten zukünftig eine Touristikinformation unterzubringen.
Der Bereich vor dem Münstertor soll - entsprechend seiner historischen Be-deutung - ausgebaut werden.
Die Weierstraße stellt die zukünftig touristisch wichtige fußläufige Verbin-dung zwischen Marktplatz (Altstadt) und Weiertor/Wallgrabenanlagen dar. Aufgrund des malerischen Land-schaftsbildes zur Landesburg und angrenzenden Hanglandschaft mit Hausgärten dürfte dieser Weg für Be-sucher und Naherholungssuchende er-lebnisreich werden.
Bei der Gestaltung der Weierstraße soll mit sparsamen und natürlichen Mit-teln der Straßenbereich optisch ge-schlossen und die noch erhaltenen his-torischen Objekte neugestaltet werden. Die Neugestaltung der Römerallee und ein Kreisel vor dem Kölntor ste-hen ebenfalls auf dem Maßnahmen-plan.
Spätestens bis zur Landesgartenschau 2014 soll auf der Bördebahnstrecke (Düren-Zülpich-Euskirchen) wieder ein regelmäßiger Personennahverkehr stattfinden.
„Das liebe Geld“
Jedem von uns stellt sich die berechtig-te Frage: Wie kann die Stadt Zülpich dies zusätzlich zu ihren „sonstigen Hausaufgaben“ finanzieren. Neben der Landesförderung von 5 Mio. € für die Landesgartenschau 2014, ist mit der finanziellen Unterstützung aus ver-schiedenen Fördertöpfen des Landes NRW zu rechnen, so Bürgermeister Albert Bergmann im Haupt-, Perso-nal- und Finanzausschuss. Dies ist für uns eine wichtige Information; Zülpich kann mit rund 6,5 Mio. € zusätzlicher öffentlicher Gelder rechnen.
Bei einer realistischen Einschätzung der anstehenden Kosten, erleichtert uns diese Aussage, die notwendigen Ent-scheidungen zu treffen.
Wir gehen keinen einfachen Weg
Sicherlich werden noch viele Kompro-misse erforderlich sein, um „ohne Bles-suren das Ziel zu erreichen“.
Wir sind jedoch davon überzeugt, dass mit Hilfe der angekündigten öffentli-chen Unterstützung die beschriebenen Maßnahmen von der Stadt Zülpich ge-schultert werden können.
Die Impulse der Landesgartenschau 2014 versetzen uns somit jetzt schon in die Lage, Zülpich das notwendige „neue Gesicht“ zu geben.
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Rückschau auf die kommunalpolitische Arbeit seit Oktober 2004 im schulischen Bereich
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16.11.2008 |
Bericht über den Kindergarten- und Schulbe-reich seit der letzten Kommunalwahl
Allgemeines
Zülpich ist im Verhältnis zur Größe der Stadt und der Anzahl der Einwohner ein wahrlich guter und anziehender Schulstandort, der einen hervorragenden Ruf – auch über die Kreisgrenzen hinaus – genießt.
Neben fünf Grundschulen gibt es eine Förderschule, eine Hauptschule, eine Realschule und ein Gymnasium. Weiterhin befindet sich in Füssenich das Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift.
Als Schulträgerin ist die Stadt Zülpich im Rahmen ihrer finanziellen Möglichkeiten immer bemüht, die Voraussetzungen für eine gute Lernatmosphäre zu schaffen. Gerade in den letzten Jahren wurde viel in die Betreuung der Kinder investiert.
Betreuungsformen „8 – 1“ und „13+“
In zahlreichen Schulen unseres Stadtgebietes werden die Betreuungsformen „Schule von 8 – 1“ und „13 Plus“ (13 Plus: an den Grundschulen Wichterich und Ülpenich) angeboten. Über verschiedenste Partner (häufig Fördervereine) werden unsere Kin-der hier gut betreut.
Offene Ganztagsschule an der Chlodwigschule Zülpich
Seit dem Schuljahr 2006/2007 gibt es an der KGS Zülpich die erste OGS im Stadtgebiet. Kooperationspartner der Stadt ist hier der „Verein für betreute Schulen e.V.“ (AWO). Nachdem der moderne Anbau mit hellen Räumen am 19.10.2007 eingeweiht wurde, liegen nun auch die räumlichen Vorausset-zungen für eine optimale Betreuung unserer Kinder am Nachmittag vor.
Gebundene Ganztagshauptschule
Auch nach der Kürzung der Fördermittel von 1,9 Mio. € auf 1.045 Mio. € freuen wir uns, dass die Hauptschule Zülpich ab dem Schuljahr 2007/2008 den Zuschlag für den gebundenen Ganztag bekommen hat.
Die Gesamtfördermittel wurden wegen zu vieler Anträge vom Land gekürzt, ein fest eingeplanter Betrag von 855.000,- € kommt nicht zur Auszah-lung. Die Stadt steht zu ihrem ursprünglich eingeplanten Eigenanteil in Höhe von 211.000,- € und wird diesen nicht kürzen.
Turnhalle Hauptschule
Die Turnhalle an der Hauptschule wird komplett saniert und im darunter liegenden Lehrschwimmbecken wird die Schwimmbadtechnik und die Akustikdecke erneuert.
Demographische Entwicklung
Für den Schul- und Kindergartenbereich müssen Antworten auf die landesweit schwierige demogra-phische Entwicklung gefunden werden. Für die CDU ist es völlig unstrittig, dass Möglichkeiten gefunden werden müssen, den Schulstandort in Füs-senich zu erhalten.
Verkehrssicherheit
Auch die Sicherheit der Schülerinnen und Schüler liegt uns sehr am Herzen. Die Stadt Zülpich wurde am 09.06.2005 in das Netzwerk „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Verkehrsverbund Rhein-Sieg“ aufgenommen und veranstaltet in Zusammenarbeit mit den Schulen und Busunternehmen/Verkehrsunternehmen regelmäßig Verkehrssicherheitstage. Die Schulen unterstützen das Anliegen. So wurden viele engagierte Jugendliche zu Schulscouts ausgebildet.
Um die Situation auf dem Adenauerplatz zu entschärfen, wurden weitere Bushaltestellen eingerichtet. Nach Mitteilung der Schulen und der Busunternehmen führen diese Maßnahmen zu einer verbesserten Schulbussituation.
1. Zülpicher Ausbildungsbörse - ein voller Erfolg
Die Stadt Zülpich möchte ihre Schülerinnen und Schüler auch bei der Berufswahl unterstützen und gleichzeitig auch im Sinne der Zülpicher Firmen für Ausbildungsverträge sorgen. Initiiert von Herrn Dr. Kramp (Smurfit Kappa Zülpich), organisiert von der Stadt und unterstützt von Zülpicher Schulen und Zülpicher Firmen fand am 17.09.2007 die erste Zülpicher Ausbildungsbörse statt. Ca. 400 Schülerinnen und Schüler nutzten das Angebot.
Kindergärten - Betreuung Dreijähriger
Das neue Kinderbildungsgesetz (KIBIZ) wird große Veränderungen bringen, gerade was die Betreuung von unter Dreijährigen Kindern betrifft. Obwohl die Stadt Zülpich eher ländlich strukturiert ist, hat sie schon frühzeitig auf vielfältige Angebote im Kin-dergartenbereich gesetzt. Um dem dringenden Be-darf gerecht zu werden, hält die städt. integrative Kindertagesstätte Blayer Straße eine sog. kleine altersgemischte Gruppe vor, bei der u.a. Kinder unter drei Jahren betreut werden.
Diese Einrichtungen werden sehr selten genehmigt und Zülpich kann sich glücklich schätzen, im engen Zusammenspiel von Rat und Verwaltung und den übergeordneten Jugendhilfeträgern (Kreis, LVR) berücksichtigt worden zu sein. Zuschüsse in Höhe von 90 % werden für den Anbau eines Wickelrau-mes gewährt.
Familienzentrum
Zu Beginn des Kindergartenjahres 2007/2008 startete mit der städtischen integrativer Kindertageseinrichtung Blayer Straße das erste Familienzentrum im Zülpicher Stadtgebiet. Für die Familien werden vielfältige Informationen vorgehalten.
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Die scheidende Vorsitzende Rita Gerdemann: "Dem neuen Vorstand wünsche ich Fortune für seine Arbeit, möge der neue Vorsitzende immer loyale Mitstreiter um sich haben, ich stehe, wenn gewünscht, meiner CDU jederzeit zur Verfügung."
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31.01.2002 |
Meine Damen und Herren, die Vorsitzende hat Bericht zu halten über die vergangenen beiden Jahre. Sie waren geprägt von 4 für uns wichtigen Wahlkämpfen, der Neuwahl zum europäischen Parlament, der Bundestagswahl, der Kommunalwahl im vergangenen September sowie dem Landtagswahlkampf im vorigen Mai, und dies bedeutet für einen Parteivorstand viel Organisation und Arbeit hinter den Kulissen, die auf dem ersten Blick nicht so unbedingt gesehen wird.
Sowohl bei der Europawahl als auch bei Bundestags- und Landtagswahl hatten wir neue Kandidaten - ein Novum - welches ich in den 16 Jahren als Vorsitzende noch nicht erlebt habe. Viel Organisation war im Vorfeld notwendig, und wie immer bei uns in Zülpich stand die Mannschaft bereit. Der Vorstand und die Vereinigungen
hatten sich schon im Vorfeld viele Gedanken gemacht .
Ein besonderer Dank gilt hier unserem unermüdlichen Leo Wolter, der immer wieder aktualisierte Organisationspläne ausarbeitete und mit vielen Helfern auch die Plakatierung organisierte.
Und der Erfolg gab uns auch Recht. Zülpich hat hervorragende Ergebnisse erzielt: Bei der Europawahl waren es 44,76%; bei der Bundestagswahl 38,62 % (2005 38,28%) und bei der Kommunalwahl konnten wir unser Ergebnis von 2004 von 44,05 auf 45,28% sogar verbessern – übrigens war Zülpich die einzige Kommune, der das gelang, alle anderen Kommunen im Kreis mussten Verluste hinnehmen.
Hier haben die Zülpicher die gute Zusammenarbeit der CDU honoriert – Partei und Fraktion arbeiten Hand in Hand. Die gute und solide Rats- und Parteiarbeit der CDU hat sicherlich dazu beitragen.
Kreisweit hätten wir sicherlich insgesamt besser abgeschnitten, hätte die CDU sich nicht so zerstritten, als es um die Nominierung des Landratskandidaten ging. Man kann sich streiten, man kann auch unterschiedlicher Meinung sein und, wie in einer guten Ehe oder Familie lautstark diskutieren, aber man muss dies nicht in der Öffentlichkeit austragen. Mehr Rücksichtnahme von allen Seiten hätte der CDU gut getan und auch dem „C“ in unserer Partei.
Der Wechsel in Düsseldorf mit der verlorenen Landtagswahl war und ist für uns alle ein Desaster, auch in Zülpich fiel das Wahlergebnis schlechter aus als bei den Wahlen davor. Und dass wir jetzt eine Minderheitsregierung dulden müssen ist schon bitter. Ich hoffe sehr, dass der neue Vorstand ganz schnell wieder eine Wahl organisieren muss – Neuwahlen für NRW wären ein Segen.
Meine sehr verehrten Damen und Herren, wir sind heute hier, um einem neuen Vorstand zu wählen, dem ich nicht mehr angehören werde.
Gestatten Sie mir deshalb einen kleinen Rückblick:
Mit Unterbrechung durfte ich dem Stadtverband insgesamt 16 Jahre vorstehen, die letzten 12 Jahre ohne Unterbrechung. Und man macht sich nicht unbedingt immer Freunde damit, wenn man als Vorsitzende die eine oder andere Entscheidung treffen muss zum Wohle der Partei.
Ich habe in dieser Zeit mit vielen Menschen im Team zusammengearbeitet, es gab viele Begegnungen, viel wurde diskutiert und man war durchaus nicht immer einer Meinung, aber man einigte sich.
Ich kann mich z.B. noch sehr gut an so manche Diskussion mit Heinrich Marx, Johannes Maus, Andreas Broicher, J.C. Rhiem, Ernst Wollenweber, Winfried Schmitz und Helmut Dohle um nur einige hier zu nennen, erinnern, in der Sache stritten wir, (oft recht heftig) als Person achteten wir einander.
Mit Heinrich Marx und J.C. Rhiem verbindet mich auch eine der schwärzesten Stunden der Zülpicher CDU, nämlich, als unser Krankenhaus geschlossen werden sollte und Heinrich Marx als Fraktionsvorsitzender, Josef C. Rhiem als Bürgermeister und ich als Stadtverbandsvorsitzende sowie einige Parteifreunde nach Düsseldorf reisten, um mit Norbert Blüm die Standortsicherung zu erörtern.
Auch in den letzten Jahren gab es viele gute Begegnungen. Bedanken möchte ich mich heute herzlich bei meinen Teams, mit denen ich zusammengearbeitet habe, denn eine Vorsitzende allein bewirkt nichts – die Mannschaft dahinter muss stimmen.
Ob es die Vereinigungen mit ihren jeweiligen Vorsitzenden, der CDU - Vorstand oder die Ortsunionsvorsitzenden waren, wir alle hatten ein gemeinsames Ziel - die CDU in Zülpich voranzubringen, und das haben wir immer geschafft.
So haben wir z.B. gemeinsam Strategien entwickelt, unseren neuen Bürgermeisterkandidaten Albert Bergmann vor 6 Jahren in der Bevölkerung bekannt zu machen, zum Schluss kannte ihn wirklich ganz Zülpich! Und wir erhielten mit 45,63 % auf Anhieb ein Superwahlergebnis für ihn.
Insgesamt lagen in meiner Amtszeit 21 Wahlen für die ich verantwortlich zeichnete – eine stolze Zahl –
und immer war die CDU stärkste Partei!
Es war eine gute Zeit .
Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich heute nicht allen persönlich danken kann, gestatten Sie mir aber, mich ganz besonders bei Leo Wolter zu bedanken, der in all den Jahren treu ohne großes Aufheben viel, viel Arbeit in den Wahlkämpfen und auch sonst geleistet hat und dies auch sicherlich weiter tun wird. Leo, du warst mir ein zuverlässiger Weggefährte – danke.
Danke sagen will ich aber auch dir, liebe Brigitte und deinen Damen in der Geschäftsstelle, die immer ein offenes und freundliches Ohr für mich hatten.
Und noch jemandem möchte ich heute danken, für ihre treue und immer loyale Zusammenarbeit. Liebe Elisabeth, immer wenn ich ein Anliegen hatte, du warst da – treu an meiner Seite, gleich bleibend freundlich und immer hilfsbereit - danke hierfür.
Dem neuen Vorstand wünsche ich Fortune für seine Arbeit.
Möge der neue Vorsitzende immer loyale Mitstreiter um sich haben, dann gelingt seine Arbeit und die Arbeit der Mannschaft.
Gottes Segen begleite Sie alle und ich stehe, wenn gewünscht, meiner CDU jederzeit zur Verfügung.
Rita Gerdemann
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